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"Rinder-Wahnsinn": Seit Monaten vermisste Aggro-Kuh in Bayern gesichtet – doch einfangen lassen will sie sich nicht

Seit Oktober letzten Jahres wird eine Kuh im bayerischen Holzhausen vermisst. Das noch namenlose Tier lebt seitdem allein in Freiheit und konnte bislang nicht eingefangen werden. Nun wurde sie abermals gesichtet.

Holzhausen bei Landshut: Lang vermisste Aggro-Kuh gesichtet

Das Gebiet um Holzhausen ist eine Hügellandschaft mit hohem Waldanteil. Dies mache es aussichtslos, die Kuh dort zu finden. (Symbolbild)

Getty Images

Eine Kuh irrlichtert seit drei Monaten durch ein Waldgebiet im bayerischen Landkreis Landshut. Nun wurde sie erneut gesichtet. Die örtliche Polizei spricht eine Warnung aus: Das Rindvieh ist aggressiv und unberechenbar!

Im Oktober 2018 sei der Bäuerin Tanja Wiedenbeck, 46, ein Kalb in Obhut gegeben worden. Als dieses dann zum Weitertransport verladen werden sollte, kam es zu einem folgenschweren Ausbruch, wie die "tz" berichtet hatte. "Das Kalb ist über die Barriere gesprungen – weg war’s“, sagte Wiedenbeck, die bei Geisenhausen mit ihrem Mann eine Bullenmast betreibt. Seither streife das braune Tier durch die Gegend, von Hof zu Hof, von Weide zu Wald.

Am Sonntagabend ist sie nun erneut in Geisenhausen aufgetaucht. "Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel", sagte ein beteiligter Polizist. Die Kuh sei seit ihrer Flucht immer mal wieder gesichtet worden, dann aber schnell wieder verschwunden.

Hinzu komme, dass Kühe ja eigentlich Herdentiere seien. Daher gehe Hermann Vogelgsang, der Leiter der Polizeiinspektion Vilsbiburg, davon aus, dass die Kuh zwischenzeitlich "verwildert" sei, wie der "BR" auf seiner Online-Seite berichtet. Dies bedeute, dass sie Angst vor Menschen habe und sich auch daher nicht so einfach einfangen lasse.

Holzhausener Kuh gilt als aggressiv

Das Gebiet, in dem die Kuh herumstreunert, sei außerdem eine Hügellandschaft mit bis zu 50 Prozent Waldanteil, wie der "BR" berichtet. Das mache es fast aussichtslos, die Kuh dort zu finden. Aus der Luft sei schlicht keine Sicht durch den dichten Wald möglich.

Auch hätten Anwohner die Kuh als aggressiv beschrieben. Es sollte unbedingt Abstand gehalten werden. Ein Tierarzt sei in Alarmbereitschaft. Wer das Tier sieht, soll sofort die Polizei Vilsbiburg verständigen.

Als die Kuh letzten Herbst entlaufen war, suchte die Polizei mit Hubschrauber und Drohne nach ihr. Auch auf Twitter wurde eine Suchmeldung geschaltet. Damals wäre die Kuh nämlich noch Menschen gewohnt gewesen und hätte sich dadurch leichter einfangen lassen.

Quellen: "tz" / "BR" / DPA 

Diese Kuh heißt "Lady Gaga"
km
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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