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Energieausweis läutet Zeit für Wärmepumpen ein: Ausweispflicht für Energie

Alte Gebäude verbrauchen weitaus mehr Energie als Neubauten. Ein Energieausweis klärt seit diesem Jahr detailliert darüber auf, wo die Energiefresser des Hauses liegen und wie diese nachhaltig renoviert werden können.

Seit Januar 2009 müssen Hausbesitzer einen Energieausweis für ihr Haus beantragen, wenn sie es beispielsweise verkaufen oder vermieten möchten. Dabei werden die Gebäude in Effizienzklassen aufgeteilt. Das ist vergleichbar mit den Schadstoffklassen bei Autos. Keine schlechte Idee. So kann jeder potenzielle neue Mieter oder Besitzer auf einen Blick erkennen, wie hoch der Energieverbrauch des Gebäudes ist und die Kosten besser kalkulieren. Doch enthält der Energieausweis noch mehr als nur Zahlen. Ein gültiger Energieausweis beinhaltet immer auch Modernisierungsvorschläge. Diese zeigen dem Eigentümer sinnvolle Möglichkeiten auf, um die Betriebskosten zu senken und damit die Umweltfreundlichkeit zu verbessern. Auch sind diese Vorschläge für nachfolgende Mieter oder Hausbesitzer sichtbar und deshalb für nicht wenige Eigentümer eine unterschwellige Verpflichtung zu kostspieligen Renovierungen.

Die günstige Heizungsalternative von LG − ThermaV

Besonders alte Heizungsanlagen entpuppen sich als regelrechte Geldvernichtungsmaschinen, wenn man sie durch herkömmliche Geräte ersetzten will. Häufig müssen Wände aufgerissen, neue Leitungen verlegt oder gar andere Energiequellen angeschlossen werden. Doch das muss nicht sein. LG Electronics hat mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe ThermaV eine echte Alternative auf den Markt gebracht, die höchst energieeffizient arbeitet und leicht zu installieren ist. Das Heizsystem verwendet 75 Prozent regenerative Energien und kann im Handumdrehen als zusätzliche Heizquelle integriert werden.

Bei diesem Wärmepumpentyp wird die Umgebungsluft als Energiequelle genutzt. Das kann die Luft in den Kellerräumen sein oder die Außenluft. Da die meiste Heizenergie bei sehr niedrigen Außentemperaturen benötigt wird, verwendet man bei diesem System sehr häufig eine zusätzliche Heizquelle, beispielsweise eine Elektro-Heizpatrone. Bei einem Neubau mit sehr niedrigem Heizwärmebedarf kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe durchaus ausreichen, um das Haus ausschließlich mit diesem System zu beheizen.

Wärmepumpe − wie funktioniert das?

Alle Wärmepumpen arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Man nutzt die energiegünstigen Bedingungen der Kältetechnik. Bei einer Wärmepumpe steht aber nicht die Kühlung im Vordergrund, sondern das Abfallprodukt der Kühlung − die Wärme. Diesen Effekt kennt jeder. Denken Sie einmal an Ihren Kühlschrank. Hier steigt an der Rückseite warme Luft auf − das Überbleibsel der gekühlten Luft im Innenraum. Die Energiemenge, die dem Innenraum beim Kühlen entzogen wird, setzt das Kühlgerät in Wärme um, mit deutlich höheren Temperaturen. Ein Effekt, der für die Funktion des Kühlschrankes notwendig ist, ohne beabsichtigt zu sein. Eine Wärmepumpe funktioniert genau umgekehrt. Hier ist die Wärme das gewollte Produkt.

Wärmepumpe − ein Energiesparer

Um Wärme zu erzeugen, benötigen Heizungen Energie. Die Energie liefern meist Rohstoffe wie Gas, Öl oder Strom. Diese so genannten "nicht regenerativen Energiequellen" haben zwei Nachteile: Zum einen gibt es von ihnen nur einen begrenzten Vorrat auf der Welt. Zum anderen entsteht bei ihrer Verbrennung als Abfallprodukt Kohlendioxyd, das für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Auch Wärmepumpenheizungen benötigen für die Erzeugung von Wärme Energie. Diese Energie ziehen sie aber zum Großteil aus der Umgebung.

Aus der Luft ins Haus

In der Umgebungsluft ist selbst bei Frost noch genügend Energie vorhanden, die ins Haus geholt werden kann. ThermaV nutzt die Luft als Energieträger, da diese Art der Wärmequelle mit dem geringsten Invest genutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil: Außenluft gibt es überall und in unbegrenzter Menge. Die benötigte Menge der Luft wird mit einem gerätespezifischen Ventilator an einem Verdampfer vorbei geführt, der für die Abkühlung sorgt. Damit ist ThermaV besonders geeignet für den Sanierungsbereich und für so genannte bivalente Anlagen, also Heizungen, die durch ein zweites Heizungssystem ergänzt werden. Dabei ist ein sicherer Betrieb bis zu einer Außentemperatur von minus 20 Grad Celsius gewährleistet.

Wartungsfreier Energiesparer

Mit der Wärmepumpe nutzt man also den physikalischen Grundsatz, dass in der Natur nichts verloren geht. Das heißt, wenn man auf der einen Seite einer Wärmepumpe etwas kühlt, dann wird auf der anderen Seite zwangsläufig Wärme produziert − und das mit erstaunlich hohen Temperaturen, die Sie für Ihre Heizung nutzen können. Ein weiterer Vorteil: Diese Kühltechnik ist ausgereift und davon profitiert auch die Wärmepumpenheizung. Sie ist beinahe wartungsfrei. Schließlich muss auch Ihr Kühlschrank über Jahre ohne Reparaturen und Einstellungsarbeiten funktionieren.

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