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Bekleidung: US-Modekette Gap steigert Gewinn

Die US-Modekette Gap hat für ihr zweites Geschäftsquartal als Folge einer geänderten Konfektionspolitik einen deutlich gesteigerten Gewinn vorgelegt.

Die größte US-Textileinzelhandelskette erwirtschaftete im zweiten Quartal zum 2. August 209 Millionen Dollar oder 22 Cent pro Aktie einschließlich aller Umtauschrechte. Die Vergleichszahlen des Vorquartals waren 57 Millionen Dollar oder sechs Cent. Die Umsätze stiegen auf 3,7 (3,3) Milliarden Dollar. Die Verkäufe in den Geschäften, die bereits vor einem Jahr geöffnet hatten, legten um zehn Prozent zu. Analysten hatten nach einer Umfrage von Reuters Research im Durchschnitt 21 Cent pro Aktie erwartet, nachdem das in San Francisco ansässige Unternehmen seine Ergebniserwartung Anfang des Monates auf 20 bis 22 Cent erhöht hatte.

Die Kette begründete ihre Gewinnsteigerung mit Konfektionen, die auf ein breiteres Publikum ausgerichtet gewesen sind sowie mit dem Erfolg einer neuen Marketingpolitik, nach der die Marken Gap, Old Navy und Banana Republic in der Werbung und im Preisniveau deutlich unterschiedlich präsentiert wurden. Bestes Beispiel ist eine neue Jeansmarke ("M&M"), für die Sängerin Madonna und Rapperin Missy Elliot gewonnen werden konnten.

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