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Betrug: Hände weg von dubiosen Anlageangeboten

Privatpersonen, Firmen und Behörden erhalten mitunter E-Mails, Briefe oder Faxe meist aus Afrika mit der Bitte, beim Transfer von Geldern ins Ausland zu helfen. Wer darauf eingeht, ist der Dumme.

Die Lust auf leicht verdientes Geld lässt manche Anleger auch auf dubiose Geschäftsangebote eingehen. Die Absender würden sich als Bankangestellte, Regierungsbeamte oder Anwälte ausgeben, warnt as Deutsche Aktieninstitut (DAI). Als Belohnung für die Hilfe werde ein erheblicher Teil eines mehrstelligen Millionenbetrages versprochen.  

Investoren werden aus Gier unvorsichtig

Neuerdings würden in dieser Weise auch unerwartete Erbschaften oder Lotteriegewinne angekündigt. "Geld verdienen allerdings nur die Betrüger (es handelt sich immer um Betrug) über angebliche Provisionen, Schmiergelder oder Gebühren, die vor Auszahlung des versprochenen Millionenbetrages vom Anleger zu zahlen sind", warnt das DAI. Diese Auszahlung erfolge natürlich nie, aber das gezahlte Geld sei verloren. Obwohl diese als "Nigeria Connection" bekannten "Vorauskasse-Betrugspraktiken" schon seit über 15 Jahren existierten, fielen immer wieder Anleger darauf herein.

Dem Bundeskriminalamt (BKA) und der nigerianischen Polizei zufolge verlassen wöchentlich rund 30.000 solche Geschäftsangebote das Land; angeblich geht immerhin etwa einer von 100 Adressaten hierauf ein. Das Deutsche Aktieninstitut warnte davor, auf solche Angebote einzugehen oder gar zu einem Treffen ins Ausland zu reisen, da es schon zu Gewalt und Erpressungen gekommen sei. (AP)

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