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ELEKTRONIK: Loewe senkt Prognose für 2002

Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Loewe hat wegen der Marktflaute in den ersten neun Monaten seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich gesenkt.

Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Loewe hat wegen der Marktflaute in den ersten neun Monaten seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich gesenkt.

Der Vorjahresgewinn von 26 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird nicht erreicht, teilte die Loewe AG (Kronach) mit. Außerdem erwartet das Unternehmen einen Umsatz nur leicht über Vorjahresniveau (372 Mio Euro). Noch im Frühjahr hatte das Unternehmen als Zielmarke ein Umsatzplus von acht Prozent und einen Gewinnzuwachs von zehn Prozent genannt. Das Verbraucherverhalten im Weihnachtsgeschäft sei jedoch schwer abzuschätzen, teilte Loewe mit. Mittelfristig blieben die Ziele aber unverändert. Loewe-Chef Rainer Hecker sagte, dass trotz der schwierigen Geschäftsentwicklung für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende auf Vorjahresniveau von etwa 0,85 Euro je Aktie geplant sei.

Von Januar bis September stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 259,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 16,8 Millionen Euro (Vorjahr: 20,3 Mio Euro). Im dritten Quartal wurde wegen unerwartet hoher Anlaufkosten für die Markterschließung im USA-Geschäft sowie wegen Wertminderungen beim Deckungsvermögen der Loewe- Unterstützungskasse nur ein EBIT von 2,3 Millionen Euro erzielt.

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