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Kryptobörsen-Gründer: Er nahm Passwörter für 120 Millionen Euro ins Grab – nun wollen Anwälte ihn ausgraben lassen

Vor einem Jahr starb der Gründer der Kryptobörse Quadriga CX überraschend im Alter von 30. Nun wollen Anwälte Gerald Cotten exhumieren lassen – denn es fehlen immer noch die Millionen seiner Nutzer.

Vor gut einem Jahr war Quadriga CX noch die größte kanadische Handelsbörse für Digitalwährungen wie Bitcoin, Litecoin oder Ether. Dann starb der Gründer und Chef, Gerald Cotten, auf einer Reise durch Indien an Komplikationen im Zusammenhang mit seiner Morbus-Crohn-Erkrankung. Cotten war gerade mal 30 Jahre alt.

Mit Cotten verschwand auch das Geld von rund 100.000 Quadriga-Nutzern. Denn der Chef der Firma, die das Geld ja nur verwalten sollte, war der Einzige, der die Passwörter für die digitalen Krypto-Konten kannte. Das Geld lag gut verschlüsselt in sogenannten "Wallets". Zum Zeitpunkt seines Todes lagerten dort Kryptowährungen im Wert von 180 Millionen kanadischen Dollar (rund 120 Millionen Euro). Da niemand mehr an das digitale Geld kommen konnte, musste Quadriga geschlossen werden.

Nachträgliche Autopsie gefordert

Doch einige der geschädigten Nutzer haben noch nicht aufgegeben. Wie unter anderem die BBC berichtet, haben deren Anwälte am Freitag bei den kanadischen Behörden einen Antrag gestellt, die Leiche Cottens exhumieren zu lassen und einer Autopsie zu unterziehen. Ziel sei es, wegen der "fragwürdigen Umstände" des Todes "die Identität sowie die Todesursache zu bestätigen", zitiert die BBC aus dem Schreiben an die Royal Canadian Mounted Police.

Denn schon kurz nach der Vermeldung von Cottens Ableben am 12. Dezember 2018 begannen die Gerüchte, dieser sei gar nicht verstorben, sondern habe seinen Tod vorgetäuscht und sich mit dem Geld abgesetzt.

Hände tippen an einem Laptop

Verdächtige Unregelmäßigkeiten

Die Theorie um den vorgetäuschten Tod wird befeuert durch haarsträubende Unregelmäßigkeiten, die im Zuge des laufenden Quadriga-Insolvenzverfahrens aufgedeckt wurden. So fand die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young heraus, dass Cotten auf seiner Plattform selbst 14 verschiedene Accounts unter Alias-Namen angelegt hatte, über die Transaktionen mit signifikantem Volumen getätigt worden waren. Cotten soll Scheinbuchungen getätigt haben, die Überweisungen nur vortäuschten. Außerdem sollen substanzielle Beträge an Firmen geflossen sein, die Cotten und seine Frau Jennifer Robertson kontrollierten. 

Eine ordentliche Buchhaltung gab es bei Quadriga seit Jahren nicht, Cotten konnte sich als Administrator ungestört und unkontrolliert im System bewegen. Zudem stellte sich im Laufe des Verfahrens durch Blockchain-Analysen heraus, dass einige der Wallets, auf die kein Zugriff mehr erfolgen kann, leer sind. Und: Nur zwölf Tage vor seinem Tod hatte Cotten testamentarisch seine Frau zu seiner Alleinerbin bestimmt. Jennifer Robertson erbte Grundstücke, ein Flugzeug und eine Yacht. Zu dem anwaltlichen Exhumierungsgesuch erklärte sie, es breche ihr das Herz. Der Tod ihre Mannes stehe außer Zweifel.

Quellen: BBC, "Bloomberg", Ernst & Young Report

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?