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Finanzkrise: Deutsche Bank fürchtet um 30 Milliarden

Deutsche Bank Chef Josef Ackermann rechnet im Zuge der Finanzkrise mit hohen Belastungen für sein Geldinstitut. Kreditversprechen in Höhe von knapp 30 Milliarden Euro müssten neu bewertet werden. Auch verabschiedet er sich von seinem Plan, mehr Mitarbeiter einzustellen.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat Fehler seines Hauses im Zusammenhang mit der internationalen Krise der Finanzmärkte eingeräumt und rechnet im dritten Quartal mit Belastungen. "Auch die Deutsche Bank hat Fehler gemacht, auch in dieser Krise", sagte Ackermann nach ZDF-Angaben am bei der Aufzeichnung der Sendung "Maybrit Illner" in Berlin. Er rechne mit einer Belastung des Ergebnisses im dritten Quartal, weil Kreditversprechen für große Zukäufe im Umfang von 29 Milliarden Euro neu bewertet werden müssten.

Auch die geplante Aufstockung des Personals ist laut Ackermann gestoppt: Sein Haus habe geplant, die Zahl der Mitarbeiter von derzeit 76 000 noch in diesem Jahr auf 80.000 zu erhöhen. "Das werden wir wahrscheinlich jetzt nicht tun, weil die Märkte das so nicht hergeben", sagte der Manager.

DPA / DPA
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