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Geldkarte: Banken hoffen auf den Erfolg

Ihre Grundidee klingt überzeugend, doch auch zehn Jahre nach ihrer Einführung hat sich die Geldkarte nicht durchgesetzt. Die Banken hoffen nun auf Raucher, die mit der Karte am Zigarettenautomaten ihr Alter nachweisen müssen.

Es klingt so einfach: Per Chipkarte die Zeitung am Kiosk bezahlen. Der leidigen Suche nach Kleingeld am Fahrkartenautomaten endlich ein Ende setzen. Dennoch kämpft die Geldkarte auch zehn Jahre nach ihrer Einführung um Akzeptanz. Die Deutschen seien eben ein "Volk von Barzahlern", sagt ein Banker. Nun hofft die Kreditwirtschaft auf die Raucher, damit sich das Zahlen mit dem aufladbaren Chip auf der EC-Karte doch noch durchsetzt: Seit dem 1. Januar gibt es Zigaretten am Automaten nur noch dann, wenn der Käufer per Chipkarte sein Mindestalter von 16 Jahren nachgewiesen hat. Die Hoffnung scheint sich zu erfüllen: Einzelne Banken registrieren bereits eine anziehende Nachfrage nach Geldkarten.

Nach einer Testphase mit der so genannten elektronischen Geldbörse in den oberschwäbischen Städten Ravensburg und Weingarten 1996 hatten Deutschlands Sparkassen 1997 bundesweit die Geldkarte eingeführt. Deren Dachverband DSGV zeigte sich damals überzeugt, dass diese Karte zum bargeldlosen Bezahlen kleinerer Beträge "innerhalb der nächsten vier Jahre ebenso selbstverständlich wie Bargeld" sein werde.

"Wir brauchen Geduld"

Die Erwartungen erfüllten sich nicht. "Die Bilanz ist nicht so glänzend, wie wir uns das vor zehn Jahren vorgestellt haben", sagt Joachim Fontaine vom Bundesverband Deutscher Banken. Allerdings gebe es inzwischen gut 600.000 Zahlungsterminals und damit deutlich mehr als in den Anfangsjahren. Bargeldloses Zahlen sei wieder gefragt. So will auch das Kreditkartenunternehmen Visa Europe das Zahlen mit Plastikgeld noch einfacher machen: Beim so genannten kontaktlosen Bezahlen wird die Plastikkarte nur kurz an ein spezielles Lesegerät gehalten, das an herkömmliche Bezahlstationen angeschlossen ist. Ein erstes Pilotprojekt dazu läuft in England. Fontaine sagt: "Wir haben immer gesagt, wir brauchen Geduld: Es dauert Jahre, bis ein neues Zahlungssystem akzeptiert ist."

Immerhin: 2006 knackte die Geldkarte beim Umsatz erstmals die Marke von 100 Millionen Euro. Im Schnitt wurden täglich rund 286.000 Euro mit der Geldkarte ausgegeben. Nach Angaben der Initiative Geldkarte - einer Gruppe von 50 Unternehmen wie Banken, Terminalherstellern und Verkehrsbetrieben - sind in Deutschland derzeit 64 Millionen Geldkarten im Umlauf. Gestartet war das System vor zehn Jahren mit gut 20 Millionen Karten.

Hoffen auf die Raucher

Weiteren Auftrieb erhofft sich die Kreditwirtschaft von der Umrüstung der Zigarettenautomaten. "Dieser Druck, die Karte am Zigarettenautomaten nutzen zu müssen, kommt uns sehr recht", sagt der Sprecher der Initiative Geldkarte, Volker Koppe. Auch in anderen Ländern habe sich das bargeldlose Zahlen erst durchgesetzt, nachdem es verpflichtend gemacht worden sei: In den Niederlanden etwa könnten Autofahrer in vielen Städten ein Parkticket nur per Chipkarte bezahlen. Koppe hält bei der Geldkarte in Deutschland in diesem Jahr 50 Prozent Umsatzplus für möglich.

Selbst der deutsche Einzelhandel, der die wiederaufladbare Chipkarte schon zu Anfang skeptisch sah, glaubt an einen Schub durch die Umstellung der Zigarettenautomaten. Doch bis die Karte an den Kassen das Kleingeld ersetzt, bleibt noch ein weiter Weg. "Im Einzelhandel spielt die Geldkarte bisher so gut wie keine Rolle, kaum ein Kunde nutzt sie als Kleingeldersatz", sagt der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr.

Indes verzeichnen viele Banken seit der Neuerung an den Zigarettenautomaten tatsächlich deutlich mehr Interesse für Geldkarten. Die Deutsche Bank stellt seit dem Jahreswechsel "zunehmende Nachfrage" fest, die Dresdner Bank spricht von "mehrere tausend Anfragen" seit sie im Dezember ihre Geldkarte wieder ins Programm genommen hat. Bei der Commerzbank lagen im Januar 11 000 Bestellungen vor - ein Spitzenwert. So könnte die Geldkarte im zehnten Jahr ihres Bestehens doch noch zum Erfolgsmodell werden.

Jörn Bender/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(