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KOSMETIK: Wella bleibt bei Prognosen

Trotz einer Wechselkursbremse gibt es ein Umsatzplus von 7,7 Prozent zwischen Juli und September. Insgesamt stieg das Ebit um mehr als 50 Prozent in dem Quartal.

Nach einem glänzenden Geschäftsverlauf im dritten Quartal hat der Kosmetikkonzern Wella seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2002 bestätigt. Wie das Unternehmen in Darmstadt berichtete, stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 6,3 Prozent auf 2,416 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBIT) sogar um 11,9 Prozent auf 186,1 Millionen Euro. Von Juli bis September sei der Umsatz um 7,7 Prozent, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sogar um mehr als 50 Prozent gewachsen.

Nach Wella-Angaben ist für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von bis zu 14 Prozent sowie einem gegenüber dem Umsatz überproportionalen Gewinnanstieg zu rechnen. Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens wurde sowohl durch organisches Wachstum als auch durch Zukäufe befeuert. Wie das Unternehmen berichtete, entfiel auf die Neuerwerbungen, darunter die Marken Graham Webb, Yardley und Escada Beaute, ein Umsatz von 119,2 Millionen Euro. Dies entspreche 5,3 Prozent des Konzernumsatzes.

Die einzelnen Geschäftsbereiche des Konzerns entwickelten sich nach Firmenangaben in den ersten neun Monaten des Jahres unterschiedlich. So legten beim Umsatz der Geschäftsbereich Friseur um 8,1 Prozent und das Geschäft mit Düften und Kosmetik sogar um 15,1 Prozent zu. Dagegen sank der Umsatz im Geschäft mit Haar- und Körperpflegeprodukten für den Endverbraucher um 1,2 Prozent auf 759,6 Millionen Euro.

Wella machte für die Entwicklung vor allem Wechselkurseffekte verantwortlich. Wechselkursbereinigt sei der Umsatz im Bereich »Consumer« um fünf Prozent gewachsen. Trotz der negativen Währungseffekte sei das operative Ergebnis (EBIT) von 34,1 auf 36,1 Millionen Euro geklettert.

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