HOME

Neueinführung: Ein-Dollar-Münze begeistert die USA

Nach zwei Anläufen hat es nun geklappt. In den USA ist die neue Ein-Dollar-Münze nicht nur von Sammlern begeistert angenommen worden. Nun sollen die Geldstücke alle drei Monate mit jeweils einem anderen US-Präsidenten erscheinen.

Nach dem Start einer neuen Ein-Dollar-Münze in den USA erwartet das staatliche Münzamt eine gute Aufnahme der goldenen Geldstücke bei den US-Bürgern. Während der zentralen Einführungsveranstaltung in New York seien innerhalb von nur fünf Stunden 68.000 der neuen Münzen nachgefragt worden, sagte Münzamts-Sprecherin Becky Bailey. "Das ist eine ganze Menge, vor allem, wenn man bedenkt, dass es keinen Mindestumtausch gab." In den ganzen USA erkundigten sich Medienberichten zufolge Bürger bei ihren Banken nach den Münzen.

Die US-Regierung hatte bereits 1979 und 2000 versucht, eine Ein-Dollar-Münze in Umlauf zu bringen. Beide Anläufe stießen bei den Amerikanern jedoch auf wenig Widerhall. Jetzt soll alle drei Monate ein neues Ein-Dollar-Stück seinen Weg in die Geldbörse finden, und jedes Mal soll ein anderer US-Präsident die Vorderseite zieren. Auf der Rückseite ist die Freiheitsstatue zu sehen, während auf dem Rand fein "In God we trust" (Wir vertrauen auf Gott) und das Staatsmotto "E Pluribus Unum" (Aus vielen Eins) zu lesen steht.

Es sei damit zu rechnen, dass die Amerikaner die Münzen "gerne ausgeben und sammeln werden", sagte Bailey weiter. Sie erwarte einen ähnlichen Erfolg wie bei den 25-Cent-Stücken (Quarters), von denen das Münzamt pro Jahr jeweils vier neue mit Motiven der 50 US-Bundesstaaten herausgab. "140 Millionen Amerikaner sammeln diese Quarters jetzt und unsere Erhebungen haben ergeben, dass dieselbe Zahl jetzt an den neuen Ein-Dollar-Münzen interessiert ist".

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel