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Rabatte bei Zalando, Otto & Co.: Payback war gestern: Mit Cashback können Sie online viel mehr sparen

Auch beim Online-Einkauf kann man von Rabattsystemen profitieren. Cashback-Portale im Internet bieten dabei viel bessere Konditionen als die klassischen Payback-Karten. "Finanztest" hat die Anbieter verglichen.

Bei Zalando konnten die Tester mit Cashback bis zu 4,5 Prozent je Einkauf sparen, in anderen Shops war es noch deutlich mehr

Bei Zalando konnten die Tester mit Cashback bis zu 4,5 Prozent je Einkauf sparen, in anderen Shops war es noch deutlich mehr

Die Deutschen sind Sparfüchse: Daher stecken Rabatt- und Kundenkarten in fast jedem Portmonnaie. Im Schnitt sind es vier solcher Karten pro Person. Was viele nicht wissen: Auch beim Kauf im Internet kann man von Rabattkarten profitieren. Denn sowohl die klassischen Payback-Systeme als auch spezielle Online-Anbieter, sogenannte Cashback-Portale, bieten die Möglichkeit bei Online-Shops wie Zalando, Otto oder Tchibo Geld zu sparen.

"Finanztest" hat die Sparmöglichkeiten bei den größten Cashback-Anbietern mit den Online-Rabatten von Payback, Miles & More und Deutschlandcard verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die reinen Internetportale schlagen die klassischen Anbieter klar. "Bei allem, was sich online bestellen lässt, spart ein Kunde mit Cashback deutlich mehr als mit Rabattkarten", schreibt "Finanztest".

Bis zu zehn Prozent sparen

Bei Payback, Deutschlandcard und Miles & More liegt die Ersparnis im Onlineeinkauf in der Regel bei höchstens 1 Prozent. Gute Cashback-Anbieter dagegen bieten Rabatte von drei bis sechs Prozent auf den Einkauf - teilweise sogar höher. So konnten die Tester mit den Cashback-Portalen Qipu, Aklamio und Tamola im Tchibo-Shop 6,72 Prozent sparen. Bei Galeria Kaufhof waren es bis zu 8,4 Prozent und bei Otto sowie Expedia.de teilweise sogar bis zu 10 Prozent. Die Rabattlandschaft ist allerdings höchst unübersichtlich: Jedes Cashback-Portal vergibt in jedem Shop andere Rabatte, diese können sich zudem alle paar Wochen ändern.

Effektiv sparen kann man nur, wenn viele Shops mitmachen - idealerweise auch die, die man häufig nutzt. Auch hier unterscheidet sich das Angebot der Cashback-Portale. So weist der Anbieter Yenomi zwar stolze 1584 Partner-Shops auf, darunter aber nur wenige große. Nur 30 dieser Shops gehören zu den 100 umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland. Die meisten großen Partner kann Qipu aufweisen: 72 der 100 größten Shops gehören zum Partner-Netzwerk. Zum Vergleich: Payback (57 von 100), Deutschlandcard (47) und Miles & More (42) sind online nicht so stark aufgestellt.

Punkte nicht verfallen lassen

Wer mit Cashback sparen will, muss sich auf der Seite des gewählten Portals lediglich mit Email-Adresse und Passwort registrieren. Vor jedem Kauf bei einer Partnerseite muss man fortan den Umweg über sein Cashback-Konto nehmen oder ein spezielles Browser-Plugin installieren. So sammelt sich auf dem Benutzerkonto ein Rabattguthaben an, dass man sich auszahlen lassen kann. Dabei sollte man immer aufs Kleingedruckte achten: Bei einigen Anbietern verfallen die Punkte nach ein oder zwei Jahren, wenn das Konto in der Zeit nicht genutzt wird.

Einen ausführlichen Vergleich von acht Cashback-Portalen und den drei großen Payback-Systemen gibt es gegen Gebühr auf www.test.de

bak
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