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Betrug: Fallstricke im Bauvertrag

Bauherren riskieren horrende Zusatzkosten, wenn sie Bauverträge allzu vertrauensvoll unterschreiben. Denn so manche Baufirma nutzt die mangelnde Fachkenntnis der Auftrageber gnadenlos aus.

Ohne eine präzise Leistungsbeschreibungen sollten potenzielle Bauherren keine Unterschrift unter den Bauvertrag setzten. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bei einem Check von 250 Bauverträgen herausfand, verschaffen sich gerade unseriöse Baufirmen durch schwammige oder unvollständige Auflistungen einen großen Spielraum für finanzielle Extras.

Zuerst immer eine Baugrunduntersuchung machen

Schon der so genannte Festpreis hat Tücken. Denn er ist meist ohne Kenntnis des Baugrundstücks kalkuliert. In der Realität ist solch ein Grundstück jedoch niemals ideal waagerecht, tragfähig oder unbeeinträchtigt von Grundwasser-, Sicker- oder Schichtwasser. Das heißt, Maßnahmen wie Gründungen oder Abdichtungen sind fällig. Um Zuzahlungen dafür zu vermeiden, sollte ein Bauangebot auf der Basis einer Baugrunduntersuchung eingeholt werden. Dann ist die Lösung der mit dem Baugrund verbundenen Probleme Sache der Firma.

Ein weiterer beliebter Trick sind Weglassungen und Halbwahrheiten im Vertragstext. Ein typisches Beispiel dafür ist, dass in der Leistungsbeschreibung der Abtransport von Erdaushub nicht anführt wird. Oder dass die Gasinstallation nur "bis zur Therme" beschrieben ist, letztere also gar nicht enthalten ist.

Konflikte mit Subunternehmern

Auch die Beschreibung der Ausstattung führt mitunter aufs Glatteis. Entscheidungen darüber werden gern auf die Zeit nach dem Vertragsabschluss vertagt. Man behilft sich stattdessen mit vagen Formulierungen, etwa "Standardausstattung" oder "gehobene Ausstattung". Wenn es konkret wird und der Bauherr Wünsche über Bodenbeläge, Fliesen, Sanitärausstattung oder Heizkörper anmeldet, ist er oft mit Subunternehmern konfrontiert. Hier sind Konflikte meist vorprogrammiert.

Generell sind schwammige Formulierungen wie "hochwertiger Estrich", "deutsche Markenfabrikate" oder "Gasbeton- oder Ziegelsteine" mit Vorsicht zu genießen. In jedem Fall sollte dann nachgefragt werden: Welcher Estrich? Welches Fabrikat? Ziegel oder Gasbeton? Schließlich können Qualität und Nutzwert sehr verschieden sein.

DIN-Normen oft absoluter Mindeststandard

Gern werden Hausbauer mit der Erwähnung bestimmter DIN-Normen oder Begriffen wie "Niedrigenergiebauweise nach Energiesparverordnung" in Sicherheit gewiegt. Das betrifft insbesondere Wärme- und Schallschutz. Daher sollte geprüft werden, ob damit nicht nur gesetzliche Mindeststandards eingekauft wurden. Der Schallschutz gemäß DIN 4109 etwa ist das absolute Minimum. Er reicht nicht aus, um in einem Reihenhaus vom Kinderlärm der Nachbarn verschont zu bleiben.

Leicht zu übersehen sind Änderungsvorbehalte, die gern am Ende der Bauverträge platziert werden. Die Firmen weisen darauf hin, dass sie berechtigt sind, Änderungen vorzunehmen, die "technisch, wirtschaftlich oder behördlich" veranlasst sind. Wer darauf eingeht, macht die gesamte Baubeschreibung zur Farce. Denn was wirtschaftlich zweckmäßig ist, darf dann die Baufirma entscheiden.

Reiner Fischer/DDP / DDP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(