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Arbeitsplatz: Diese 5 Fehler sollten Sie im Home-Office vermeiden

Statistisch bietet jedes dritte Unternehmen in Deutschland Home-Office an. Doch das selbstbestimmte Arbeiten zu Hause birgt einige Fallstricke. Das Wirtschaftsmagazin Capital gibt Tipps, damit das Homeoffice nicht zum Hamsterrad wird.

Homeoffice: Fünf Fehler, die Sie vermeiden sollten

Endlich Homeoffice? Diese fünf Fehler sollten Sie vermeiden.

Endlich Alleine! Die Aussicht, seinen Job von zu Hause aus erledigen zu können, ist für viele ein Motivationsfaktor. Keine langen Arbeitswege, kein Druck pünktlich am Schreibtisch zu sitzen, keine öden Konferenzen. In den eigenen vier Wänden arbeitet man konzentrierter und mit weniger Stress – denkt man. Capital erklärt die fünf häufigsten Fehler im Home-Office.


#1 Für Privates erreichbar bleiben

Der wohl größte Fehler des Home-Office besteht darin, für private Anfragen erreichbar zu bleiben. Sei es die Freundin, die das Auto vor dem Haus gesehen hat und auf einen schnellen Kaffee vorbeikommt, die Waschmaschine die befüllt werden muss – die kann schließlich nebenher laufen – oder Anrufe von Partner und Kindern.
Stellen Sie daher am Besten klare Regeln auf: Während Sie im Home-Office arbeiten, darf Sie niemand wegen privaten Angelegenheiten stören.

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#2 Fehlende Motivation

Menschen die jeden Tag im Büro verbringen, klagen über nervige Kollegen und Druck von Außen. Sobald ein Teil der Arbeit ins Home-Office verlagert wird, fehlt jedoch oft genau diese Form der Motivation in Gestalt eines Chefs. Im Home-Office ist man mehr als sonst an seine Fähigkeit zur Eigenmotivation angewiesen. Außerdem sollten Telearbeiter bedenken, dass sich nicht jede Aufgabe überall gleich gut erledigen lässt. Man sollte daher genau festlegen, welche Aufgabe an welchen Ort gehört.


#3 Keine klare Trennung

Das Home-Office ist nicht Ihr Wohnzimmer. Der Arbeitsplatz sollte klar vom Rest der Wohnung abgetrennt sein. Trotzdem ist eine gemütliche Gestaltung erlaubt.


#4 Altes Equipment

Eine gute Internetverbindung und ein funktionierender PC sind wichtige Arbeitsutensilien. Pannen mit Computer und Telefon verursachen Stress – und genau dieser soll im Home-Office vermieden werden. Deshalb darf gerade daran nicht gespart werden. Durch den Firmensupport, beispielsweise bei der Einrichtung des Computers, können Sie dafür sorgen, dass ihr Arbeitsplatz Zuhause mit dem Büro im Unternehmen mithält.


#5 Pausen ausfallen lassen 

Die Mittagspause sollte keinesfalls dazu genutzt werden um Zuhause aufzuräumen. Arbeitnehmer mit Bürojob haben auf der Hin- und Rückfahrt Bewegung. Im Home-Office sollten Sie selbst für Bewegung sorgen. Gehen Sie raus an die frische Luft, machen Sie Sportübungen - Körperliche Fitness steigert bekanntlich das Wohlbefinden und lindert Stress.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.