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Nebenkosten prüfen lohnt sich: Das sind die häufigsten Fehler bei der Abrechnung

Für viele Mieter wird die jährliche Nebenkostenabrechnung regelmäßig zum Ärgernis. Wer tief in die Tasche greifen muss, sollte die Aufstellung genau prüfen - oft wird mehr berechnet als erlaubt ist.

Genau prüfen lohnt sich: Häufig enthält die Nebenkostenabrechnung Fehler

Genau prüfen lohnt sich: Häufig enthält die Nebenkostenabrechnung Fehler

So mancher Mieter wird auch in diesem Jahr wieder große Augen machen, wenn die Nebenkostenabrechnung im Briefkasten landet. Oft gilt es dann den Geldbeutel zu zücken und nochmal ordentlich nachzuzahlen. Wem die Zahlen auf der Abrechnung zu hoch vorkommen, tut gut daran, die Aufstellung noch einmal genau zu überprüfen. "Etwa die Hälfte der Abrechnungen ist falsch oder zumindest klärungsbedürftig", sagte Dietmar Wall vom Deutschen Mieterbund der "Wirtschafts Woche". So werden Betriebskosten falsch berechnet oder Kosten an den Mieter weitergegeben, für die er nicht zahlen muss.

Der einfachste Weg unnötige Kosten zu vermeiden, ist der Vergleich mit der Vorjahresabrechnung. Sind hier neue Positionen hinzugekommen oder finden sich nicht nachvollziehbare Kostensteigerungen in den Unterlagen, empfiehlt sich ein klärendes Gespräch mit dem Vermieter.

Manche Fehler in der Nebenkostenabrechnung sind allerdings nicht so offensichtlich. Das sind die Häufigsten:

Unzulässige Betriebskosten

Generell ist genau geregelt, welche Kosten der Vermieter an Mieter weitergeben darf. Laut Betriebskostenverordnung fallen darunter zum Beispiel Punkte wie Müllbeseitigung, Straßenreinigung oder Gartenpflege. Zusätzlich können sonstige Betriebskosten abgerechnet werden. Hier finden sich häufig Fehler: Der Mieter hat nur Kosten zu tragen, die bereits im Mietvertrag aufgeführt sind. Aber auch hier gibt es Grenzen.

So dürfen sich Kosten für Reparaturen oder die Verwaltung eines Hauses nicht in den Nebenkosten niederschlagen. Bankgebühren oder Telefonrechnungen des Vermieters haben also in den Nebenkosten nichts verloren. Wartungskosten hingegen, zum Beispiel für Rauchmelder, können dem Mieter aber anteilig berechnet werden.

Fehlerhafte Heizkostenabrechnung

Wer sich darüber wundert, dass die Heizkosten hoch ausfallen, obwohl man das Jahr über sparsam gewesen ist, könnte einen Fehler in seiner Nebenkostenabrechnung gefunden haben. Viele Vermieter rechnen die Heizkosten nämlich nicht korrekt ab, indem Sie die Kosten nur nach der Fläche der Wohnung ermitteln. Die Heizkosten müssen allerdings nach einem Schlüssel berechnet werden, der 30 bis 50 Prozent der Kosten über den tatsächlichen Verbrauch bestimmt. Darüber hinaus sollten Mieter darauf achten, dass die Fläche der Wohnung in der Nebenkostenabrechnung mit der tatsächlichen Wohnfläche übereinstimmt, die im Mietvertrag festgelegt ist.

Kosten für leerstehende Wohnungen zu Lasten des Mieters

Ein weiterer beliebter Trick von Vermietern ist es, die Kosten für leerstehende Wohnungen im gleichen Haus auf die übrigen Mieter umzulegen. Mietausfälle oder andere Verluste, die dem Vermieter durch Leerstand entstehen, haben mit den anderen Bewohnern des Hauses jedoch nichts zu tun und dürfen nicht über die Nebenkosten ausgeglichen werden. Wer solche Kosten auf seiner Abrechnung findet, sollte sich umgehend beim Vermieter beschweren.

Nicht ausreichende Kostenbeschreibung

Mieter sollten bei der Nebenkostenabrechnung darauf bestehen, dass alle Kosten genau aufgeführt werden. Das ist auch rechtlich so vorgeschrieben. Es ist daher nicht zulässig, dass einzelne Punkte unter einer Kategorie "Sonstiges" zusammengefasst werden. Ganz dreiste Vermieter hoffen auf diesem Weg sogar noch Gewinn zu machen und rechnen einzelne Posten doppelt ab.

Unverhältnismäßige Ausgaben

Auch bei Betriebskosten, die dem Mieter berechnet werden dürfen, lohnt ein genauer Blick. Hier gilt: Unnötige Kosten müssen die Mieter nicht tragen. So gilt es als unverhältnismäßig, wenn eine Reinigungsfirma drei Mal in der Woche das Treppenhaus putzt - einmal pro Woche reicht völlig aus. Auch nicht benötigte Mülltonnen können dem Mieter nicht berechnet werden. Bei Unklarheiten kann es sich also lohnen, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen.

Darüber hinaus helfen örtliche Mietervereine bei Problemen und Unklarheiten weiter.

Dominik Brück
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?