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Der große Gehalts-Check: Arzt top, Friseur flop: Wer in Deutschland das große Geld verdient - und wer nicht

Der große Gehaltscheck zeigt: Die Unterschiede beim Einkommen sind in Deutschland riesig. Rund 100.000 Euro pro Jahr verdienen Top-Verdiener mehr als Küchenhelfer oder Friseure. Eine Übersicht der 20 Top- und Flop-Verdiener.

Oberärzte führen den Gehaltscheck an.

Deutschlands Oberärzte stehen an der Spitze des Rankings. Mit durchschnittlich 109.187 Euro Jahresgehalt verdienen sie in zwölf Monaten rund 90.000 Euro mehr als die am schlechtesten bezahlte Berufsgruppe im Ranking.

Chefärzte sind Deutschland Top-Verdiener: Mit einem durchschnittlichen Gehalt von 109.187 Euro pro Jahr stehen sie an der Spitze des aktuellen Gehaltschecks der von Deutschlands größter Gehaltsdatenbank Gehalt.de ermittelt wurde. Für die Auswertung wurden knapp 204.000 Einkommensdatensätze der vergangenen zwölf Monate ausgewertet. Das Ergebnis kürt die 20 Berufe mit dem höchsten und niedrigsten Einkommen. Die ermittelten Durchschnittsgehälter beziehen sich auf Fachkräfte, die keine Personalverantwortung haben.

Gehaltscheck: Studium erhöht Verdienst

Deutlich wird bei der Auswertung schnell: Berufsgruppe, die ein Studium voraussetzen, verdienen deutlich besser. "Die Top-Berufe in Deutschland setzen in der Regel ein Studium voraus. Je komplizierter die Stelle, desto höher das Gehalt und die Anforderungen an den Beschäftigten", sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Allerdings gibt es eine Ausnahme: In der IT-Branche können Mitarbeiter auch nach einer Ausbildung höhere Gehälter erhalten. Dies sei möglich, da die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Segment sehr hoch sei.

kg
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