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Lebensmittellieferung: Mukesh Ambani ist der reichste Mann Asiens - jetzt will er Amazon angreifen

Mukesh Ambanis ist der reichsten Mann Asiens. Jetzt hat er einen Dienst gestartet, mit dem er Amazon Konkurrenz machen will. Dafür nutzt er die Daten seiner bisherigen Kunden. 

Mukesh Ambani

Mukesh Ambani will Amazon Konkurrenz machen

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Amazon ist unangefochten der Platzhirsch der Onlinehändler - zumindest im Westen. Denn in China hat Alibaba die Nase vorn. In Indien hingegen führen Amazon und Flipkart. Nun bekommt der US-Konzern neue Konkurrenz von ganz anderer Seite: Mukesh Ambani, einer reichsten Menschen Asiens, hat ein Gemeinschaftsunternehmen gestartet. Dafür hat der Vorstandschef des Petrochemiekonzern Reliance Retail und der Tochterfirma Reliance Jio einen Lebensmittellieferservice mit dem Namen JioMart gestartet, der den indischen Subkontinent erobern soll. 

Der 62-jährige Mukesh Ambani ist unternehmerisch ein Schwergewicht in Indien. Zuletzt rangiert er auf der Reichen-Liste von Forbes mit einem geschätzten Vermögen von 60 Milliarden US-Dollar auf dem 13. Platz. Der Einstieg in das Geschäft mit Lebensmittellieferungen ist als Kampfansage an Amazon zu verstehen. Derzeit können bei JioMart rund 50.000 Artikel bestellt werden. Anders als Konkurrent Amazon, bei dem die Waren selbst bereitgestellt werden, ist JioMart nur ein Plattformbusiness. Lokale Händler und Kunden werden über eine App zusammengebracht, JioMart selbst tritt nicht als Händler auf. 

Wie "BBC" berichtet wolle Ambani die Mobilfunkkundendaten seines Unternehmens nutzen, um den neuen Lieferdienst zu bewerben. So sollen bereits Einladungen verschickt worden sein, sich bei dem neuen Dienst anzumelden.

Indische Unternehmen sind im Vorteil

Ambani spielt eine Gesetzesnovelle in Indien in die Hände, die im vergangenen Jahr erlassen wurde. Demnach dürfen ausländische Firmen ihre Ware nicht mehr von eigenen Tochtergesellschaften verkaufen lassen. JioMart ist als halb-indisches Unternehmen nicht von dieser Regelung betroffen und könnte so einen starken Wettbewerbsvorteil gegenüber Amazon haben. 

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Das Geschäft mit den gelieferten Lebensmitteln steckt in Indien noch gänzlich in den Kinderschuhen. Derzeit werden jährlich rund 870 Millionen Dollar damit umgesetzt. Bislang nehmen gerade einmal 0,15 Prozent der Bevölkerung Indiens einen solchen Dienst in Anspruch. Experten erwarten allerdings, dass bis 2023 der Jahresumsatz auf bis zu 14,5 Milliarden Dollar ansteigen könnte. 

kg
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