Asien Chinas Wirtschaftsmotor brummt wieder


Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal des Jahres um 11,9 Prozent gewachsen. Allerdings wuchs auch die Inflation. Die Verbraucherpreise kletterten um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Chinas Wirtschaft hat im ersten Quartal dieses Jahres kräftig angezogen und einen Anstieg um 11,9 Prozent verbucht. Wie das nationale Statistikamt am Donnerstag in Peking mitteilte, lag das Wirtschaftswachstum um 5,7 Prozentpunkte über dem des Vorjahreszeitraums, als die Weltwirtschaftskrise China noch besonders schwer getroffen hatte.

Die Einzelhandelsumsätze stiegen im ersten Quartal um 17,9 Prozent. Allerdings wuchs auch die Inflation. Die Verbraucherpreise kletterten um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, berichtete das Nationale Statistikbüro am Donnertag. Die Anlageinvestitionen legten um 25,6 Prozent zu.

Die niedriger Inflationsrate - Peking hat als Höchstmarke 3,0 Prozent festgelegt - nimmt den Druck von der Regierung, in nächster Zeit die Zinsen zu erhöhen. Dies könnte die schnelle Erholung der weltweit drittgrößten Wirtschaftskraft nach der Krise verlangsamen.

Verantwortlich für das Wirtschaftswachstum war vor allem der Anstieg der Industrieproduktion um 19,6 Prozent sowie ein Plus von 26 Prozent bei den Investitionen in Fabriken und andere Sachanlagen im Vergleich zum Vorjahr. Experten sind aber besorgt über die wachsende Inflation sowie den überhitzten Immobilienmarkt, da ein großer Teil der drastisch erhöhten Liquidität in den Häuser- und Aktienmarkt geflossen ist.

DPA/AP/Reuters AP DPA Reuters

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