Bargeldlos bezahlen Münzen und Scheine ade: Zahlen mit dem Smartphone ist ein Segen – doch nicht ohne Risiko

Eine Frau bezahlt mit ihrem Smartphone
An dieser Stelle schreiben stern-Redakteure über ihre Erfahrungen im Umgang mit Geld. Hannah Schwär, 29, ist Redakteurin im Berliner Hauptstadtbüro von stern und "Capital". Für ihren Amerika Urlaub ließ sie Münzen, Scheine und sogar die Kreditkarte zuhause
© gettyimages
Unsere Autorin blickt in Deutschlands bargeldlose Zukunft: eine Woche im Land der unbegrenzten Zahlungsmöglichkeiten. Transaktionen werden zur Magie – jedoch mit einer Tücke. 

Neulich musste ich mir bei einem Kollegen wieder Geld leihen, weil der Kellner im Restaurant keine Karte akzeptieren wollte. "Nur Bares ist Wahres", den Satz lieben wir Deutschen. Dabei ist das Sprichwort vor allem eins: barer Unsinn. Ich habe fast nie Geld dabei. Weil es einfach lästig ist. Das fängt bei der Beschaffung an. Ich hasse den Umweg zum Geldautomaten. Die Dinger stehen für mich evolutionstechnisch auf einer Stufe mit der Telefonzelle. Wie absurd ist es, dass wir alles mit dem Smartphone erledigen, aber für ein paar Scheine immer noch zur Bank rennen?



Newsticker