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Bayer darf Yaz in Japan vermarkten: Mit der Antibaby-Pille gegen Regelschmerzen

An erster Stelle ist die Antibaby-Pille Yaz als Verhütungsmittel gedacht. In Japan darf der Chemiekonzern Bayer sein Produkt nun auch als Präparat im Kampf gegen Regelschmerzen vermarkten.

Der Chemiekonzern und Pharmahersteller Bayer Schering steigt mit seinem wichtigsten Umsatzbringer, der Antibaby-Pille Yaz, in den japanischen Markt ein.

Die dortige Arzneibehörde habe das Verhütungspräparat für die Behandlung schwerer krampfartiger Regelschmerzen zugelassen, wie Bayer Schering Pharma am Montag in Berlin mitteilte. Angaben zu den erwarteten Umsätzen wurden nicht gemacht, da zunächst die Preise bestimmt werden müssten. Bayer zufolge leiden in dem asiatischen Land etwa ein Drittel der 27 Millionen fortpflanzungsfähigen Frauen unter behandlungsbedürftigen Regelschmerzen.

Die Produktfamilie um die Pillen Yaz und Yasmin ist das umsatzstärkste Präparat von Bayer Schering. Sie kam im vergangenen Jahr auf weltweite Erlöse von 1,28 Milliarden Euro.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
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