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Bertelsmann-Chef: Der Favorit heißt Hartmut Ostrowski

Beim Medienkonzern Bertelsmann wird am Freitag über einen neuen Chef entschieden. Es bestehen kaum noch Zweifel, dass der Nachfolger von Gunter Thielen aus den eigenen Reihen kommen wird: Favorit ist Hartmut Ostrowski.

Am Freitag entscheidet der Bertelsmann-Aufsichtsrat über die Nachfolge an der Spitze des Gütersloher Medienkonzerns. Dass der Chef des Tochterunternehmens Arvato, Hartmut Ostrowski, das Rennen macht, gilt in mit der Situation vertrauten Kreisen als ausgemacht. Das vorletzte Wort hat der Personalausschuss des Kontrollgremiums. Ihm gehören unter anderem die Sprecherin der Eigentümerfamilie, Liz Mohn, sowie Aufsichtsratschef Dieter Vogel an.

Ostrowski als Favorit gehandelt

Über den neuen Konzernchef wird seit längerem spekuliert. Ostrowski wurde in Medienberichten immer wieder als Favorit für den Chefsessel genannt. Bertelsmann-Chef Gunter Thielen hatte sich stets bedeckt gehalten, wenn es um seinen Nachfolger ging. Thielen hatte nur preisgegeben, dass der neue Bertelsmann-Chef aus dem bestehenden Vorstandsteam kommen werde.

Thielen scheidet nach bisherigen Planungen im August als Vorstandschef aus und soll dann die Bertelsmann-Stiftung leiten, die 77 Prozent der Anteile an dem Konzern hält. In Medienberichten hatte es zuletzt geheißen, Thielen könnte auch Vogel an der Spitze des Kontrollgremiums ablösen. Über eine Mitarbeit Thielens im Aufsichtsrat entscheide die Hauptversammlung zu gegebener Zeit, hatte ein Sprecher dazu gesagt.

Bereits im Herbst 2002 folgte Ostrowski Thielen auf einen Chefposten. Damals wurde der gebürtige Bielefelder Vorstandsvorsitzender des Druck- und Mediendienstleisters Arvato. Wie Thielen ist auch Ostrowski schon lange Zeit mit dem Bertelsmann-Konzern verbunden. Direkt nach seinem BWL-Studium lockte es den damals 24-Jährigen nach Gütersloh, wo er 1982 als Assistent der Geschäftsführung in der damaligen Bertelsmann-Distribution startete. Ein Jahr später war Ostrowski dort bereits Hauptabteilungsleiter. Bis heute ist Ostrowski dem Medienkonzern treu geblieben - abgesehen von einem kurzen Ausflug in die Finanzwelt, den er 1988 zu einer Tochter der US-Bank Security Pacific unternahm.

Ausnahme von Altersregel für Thielen

Thielen hatte im August 2002 das Ruder bei Bertelsmann übernommen, obwohl er eigentlich ganz andere Pläne hatte. Mit damals 60 Jahren übergab er die Verantwortung für Arvato an Ostrowski. Er wollte sich anschließend der Bertelsmann-Stiftung widmen, wo er bereits den Vorsitz des Präsidiums innehatte, und in den Aufsichtsrat rücken. Doch es kam anders: Als sich Thomas Middelhoff im Juli 2002 überraschend von der Konzernspitze verabschiedete, war Thielen zur Stelle. Für ihn machte Bertelsmann eine Ausnahme von der Regel, dass sich Mitglieder des Konzernvorstands mit Erreichen des 60. Lebensjahres aus dem operativen Geschäft zurückziehen müssen.

Seinem Nachfolger übergibt Thielen einen Konzern, der 2005 mit seinen sechs Sparten rund 18 Milliarden Euro erlöste, über 92.000 Mitarbeiter beschäftigt und in mehr als 60 Ländern vertreten ist.

Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(