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Ray Dalio: Dieser Mann wettet Milliarden darauf, dass Deutschland crasht

Ray Dalio ist Chef des weltgrößten US-Hedgefonds Bridgewater und einer der angesehensten Finanzgurus. Nun hat er Milliarden Dollar auf einen Absturz deutscher Konzerne gesetzt.

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Die deutsche Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit ist historisch niedrig, die Unternehmen machen fette Gewinne. In den vergangenen fünf Jahren gewann der Deutsche Aktienindex (Dax), in dem die 30 größten deutschen Firmen enthalten sind, um mehr als 50 Prozent an Wert. Einer aber glaubt nicht an die Stärke der deutschen Wirtschaft: Finanzguru Ray Dalio hat Milliarden Dollar auf einen Absturz des Dax gewettet - also auf sinkende Kurse bei deutschen Großkonzernen.

Dalio ist nicht irgendwer, sondern Gründer und Chef des Hedgefonds Bridgewater Associates, der laut Forbes ein Vermögen von 160 Milliarden Dollar verwaltet und damit die größte Hedgefonds-Firma der Welt ist. Schon Ende Februar berichtete der Finanzdienst Bloomberg unter der Überschrift "Dalio gegen jeden", Bridgewater habe bis zu 22 Milliarden Dollar auf fallende Kurse europäischer Unternehmen gesetzt, darunter auch maßgeblich deutsche Firmen. Und tatsächlich hat der Dax seit Ende Januar rund zehn Prozent eingebüßt, wobei unklar ist, ob Dalio einfach nur einen guten Riecher hatte oder mit seiner prominenten Wette zu dem Kursrutsch beigetragen hat. 

Ray Dalio erhöht Wetteinsatz gegen deutsche Firmen

Doch Dalio glaubt offenbar, dass deutsche Konzerne noch weitaus stärker abstürzen werden. Wie das Manager Magazin berichtet, hat Dalio seine Short-Positionen, also seinen Wetteinsatz auf fallende Dax-Kurse, noch einmal erhöht. Allein beim Software-Konzern SAP habe Bridgewater laut Bundesanzeiger rund 925 Millionen Euro auf fallende Kurse gesetzt. Insgesamt laufen Dalios Wetten gegen rund ein Dutzend deutsche Konzerne, darunter auch Siemens, Allianz und BASF.

Wer mit so viel Geld pokert wie Dalio, will sich nicht einfach nur als Crash-Prophet profilieren. Dalio glaubt, dass sich Europas Konjunktur nicht so gut entwickeln wird, wie von vielen angenommen. Als Problem sieht er etwa den gegenüber dem Dollar zu starken Euro, der die Exporte deutscher Firmen verteuert und so die Gewinne schmälert.

Dalios Wette sorgt nicht nur wegen seiner schieren Größe für Aufregung, sondern auch wegen seines Rufs, meistens richtig zu liegen. Seit der Gründung von Bridgewater im Jahr 1975 hat Dalio das Vermögen seiner Kunden laut "FAZ" um 50 Milliarden Dollar vermehrt. Dalio selbst besitzt laut Forbes 17,4 Milliarden Dollar. Sein im vergangenen Jahr erschienenes Buch "Principles", in dem er sein Leben und seine Anlagestrategie beschreibt, landete auf Platz 1 der "New York Times"-Bestsellerliste. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.