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Burger King verkauft: Finanzinvestor schluckt den Whopper

Nachdem das Geschäft bei dem zweitgrößten Burger-Brater zuletzt schlecht gelaufen war, kamen mehrere hungrige Finanzinvestoren auf den Geschmack. Den Zuschlag bekommt nun das weithin unbekannte Unternehmen 3G Capital - für 4 Milliarden Dollar.

Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King wechselt den Besitzer: Für 4 Milliarden Dollar inklusive Schulden schluckt der Finanzinvestor 3G Capital das börsennotierte Unternehmen. Der Verwaltungsrat von Burger King habe dem Geschäft zugestimmt, teilte der Schnellrestaurant-Betreiber am Donnerstag mit.

Hinter dem New Yorker Finanzinvestor stehen wohlhabende Brasilianer. Das Geschäft lief für Burger King zuletzt deutlich schlechter als für den größeren Erzrivalen McDonald's. Der weltweiten Nummer eins der Burger-Branche gelang unter anderem ein Erfolg mit seinen Kaffee- und Kuchen-Angeboten, mit denen das Unternehmen aus der Fast-Food- Nische ausbrach.

Nicht zum ersten Mal in Investoren-Hand

Burger King war bereits zu Anfang des Jahrzehnts für mehrere Jahre komplett in der Hand von Finanzinvestoren. Sie brachten die Firma schließlich 2006 an die Börse, halten jedoch immer noch rund ein Drittel der Anteile. Burger King hat 12.000 Schnellrestaurants in 75 Ländern. Das Unternehmen ist aktuell knapp 2,6 Milliarden Dollar wert.

Der weithin unbekannte Finanzinvestor 3G hatte sich schon einmal in der Burger-Branche engagiert - bei der Nummer drei, Wendy's. Nun müsste sich die Firma vor allem mit den bisherigen Hauptaktionären von Burger King einigen: TPG, Bain Capital und Goldman Sachs.

fw/DPA / DPA
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