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Burgerkrieg: Doppelcheeseburger als mächtigste Waffe

Neue Runde im Burgerkrieg: Einen Dollar, also rund 70 Cent, kostet der Doppelcheeseburger bei McDonalds in den USA. Weil Burger King in dieser Mahlzeit die "mächtigste Waffe" des Erzrivalen sieht, zieht das Unternehmen nun nach und bietet zum gleichen Preis 30 Prozent mehr Fleisch und Käse.

Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King verschärft den Preiskampf mit Marktführer McDonalds. Burger King wolle auf dem US-Heimatmarkt testweise einen Doppelcheeseburger für lediglich einen US-Dollar anbieten und so mit einem der Verkaufsschlager des Erzrivalen gleichziehen, berichtete das "Wall Street Journal".

Burger King werde einen knapp ein Drittel größeren Doppelcheeseburger anbieten als McDonalds. Er soll Anfang nächsten Jahres zunächst als Test in ausgewählten Schnellrestaurants verkauft werden. In einer internen E-Mail an Beschäftigte und Franchisenehmer von Burger King heißt es laut dem Blatt: "Wir glauben, dass der Doopelcheeseburger für einen Dollar die mächtigste Waffe unseres Wettbewerbers ist."

Die beiden Konkurrenten hatten sich über den ohnehin scharfen Wettbewerb hinaus bereits in den Jahren 2000 und 2003 besonders heftige Preiskriege geliefert. Der Ein-Dollar-Cheeseburger ist ein wesentlicher Umsatzbringer bei McDonald's. Viele Franchisenehmer beklagen jedoch Berichten zufolge, dass sie wegen steigender Kosten mit dem Angebot draufzahlen. Einige haben es daher gestrichen. US-Franchisenehmer sind in ihrer Preisgestaltung relativ frei.

DPA / DPA
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