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Colorwaschmittel bei Stiftung Warentest: Eines dieser Ariel-Pulver ist gut, das andere mangelhaft - wie kann das sein?

Die Stiftung Warentest hat 24 Colorwaschmittel getestet - mit bemerkenswerten Ergebnissen. Vergleicht man Kompaktpulver und Jumbopackungen sehen die Großen meist alt aus.

Ariel Color

Zweimal Ariel Actilift, aber nur eines wäscht gut: Das Kompaktwaschmittel überzeugt - Note "Gut" (2,2) - das Jumbopack fällt durch - Note "Mangelhaft" (4,7)

Ariel ist nicht gleich Ariel und Persil nicht Persil: Denn in Kompaktwaschmitteln und Jumbopulver ein- und derselben Marke steckt häufig höchst unterschiedliche Qualität. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest, die insgesamt 24 Colorwaschmittel beider Kategorien prüfte.

Besonders krass war der Unterschied bei Ariel: So zählte das Ariel Actilift Compact mit der Note "Gut" (2,2) zu den Testsiegern. Die Actilift-Großpackung von Ariel im selben Design fiel dagegen mit "Mangelhaft" (4,7) komplett durch. Die XL-Variante entfernte Schmutz nur unzureichend und wusch zu allem Überfluss auch noch die Farbe der Kleidung schneller heraus. Auch bei Persil schnitt die Kompaktvariante besser ab, der Unterschied war aber wesentlich geringer. 

Persil-Waschmittel

Das kompakte Persil (Note 2,2) schlägt das XXL-Mittel (Note 2,6)

Kompaktwaschmittel sind besser

Die Botschaft des Tests ist klar: Wer Colorwaschmittel kauft, sollte nicht nach Marke entscheiden, sondern nach System. Denn unterm Strich schnitten die getesteten Kompaktpulver durch die Bank besser ab als die Pulver aus Großpackungen.

Bis auf Sunil ("Befriedigend") und Spee Megaperls ("Ausreichend") waren alle 13 Kompaktpulver "gut" - darunter auch die günstigen Eigenmarken der Discounter, Supermärkte und Drogerieketten. "Ihre Rezepturen basieren auf sehr wirksamen Enthärtersystemen und enthalten größere Mengen leistungsstarker, schmutzlösender Tenside und Enzyme", schreibt Stiftung Warentest über die Kompakten. 

Formil-Waschmittel

Die Lidl-Marke Formil ist die einzige, die sowohl in groß (Note 2,4) als auch in klein (Note 2,2) ein gutes Pulver bietet

Deutlich schlechter war das Ergebnis bei den elf XL-Packungen im Test: Die Großpakete bestehen zu bis zu 50 Prozent aus Füllstoffen ohne Waschwirkung. Sie waschen nicht nur schlechter, sondern greifen auch die Textilien mehr an und belasten die Umwelt stärker. Einzig das Lidl-Produkt Formil erreichte ein "Gut". 

Aus dem Rahmen fielen die Produkte von Lenor: Hier steckte im XL-Karton und in der Kompakttüte ausnahmsweise das gleiche Pulver - leider aber ein mangelhaftes. Das Lenor-Pulver hatte die schlechteste Waschwirkung im Test und schützte schlecht vor dem Abfärben der Kleidung.

Den kompletten Colorwaschmittel-Test gibt es kostenpflichtig auf www.test.de

bak
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?