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Wo Menschen mit Sex, Waschmittel und Delphinzähnen bezahlen

Neben Münzen, Scheinen und Kreditkarten gibt es weltweit noch andere Zahlungsmittel. Wir stellen ein paar besonders ungewöhnliche Tauschmittel vor.

Fahrstunden mit Sex bezahlen: In den Niederlanden kein Problem

Fahrstunden mit Sex bezahlen: In den Niederlanden kein Problem. Wenn Fahrlehrer und -Schüler über 18 Jahre alt sind und das Angebot vom Lehrer ausgeht, verstößt dieses alternative Bezahlmodell nicht gegen geltendes Recht. Die Begründung: Es handele sich um ein Tauschgeschäft, nicht um Prostitution.

An der Supermarktkasse oder lautet die Frage: "Bar oder mit Karte?" In anderen Ecken der Welt könnte man noch Delphinzähne, Kronkorken oder Sex anbieten - denn eben genau damit kann in manchen Regionen der Erde auch bezahlt werden.

Die Kreditplattform Vexcash hat kuriose Zahlungsmethoden zusammengestellt. So können Fahrschüler in den Niederlanden tatsächlich mit Sex bezahlen, wenn sie über 18 Jahre alt sind und der Fahrlehrer diese Zahlart anbietet. Gegen geltendes Recht verstößt dieses Tauschgeschäft nicht. In Kolumbien ist Kokain in einigen Regionen des Landes verbreiteter als die Landeswährung Peso.

Ursprünglich sind die alternativen Zahlmöglichkeiten ein altertümlicher Vorgänger des Geldes. Frühe Kulturen tauschten Waren und Dienstleistungen für Gegenstände ein, die für sie einen Wert hatten. In China waren das wertvolle Klingen, auf einer Inselgruppe im Südpazifik werden die Zähne von Delphinen als Zahlungsmittel akzeptiert.

kg