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Deutsche Telekom: Unruhe im Reich des rosa Riesen

Knapp vier Jahre nach dem Amtsantritt von Kai-Uwe Ricke kann man seine Erfolgsbilanz so zusammenfassen: Schuldenberg halbiert, stabile Dividende, mieser Aktienkurs, keine Visionen. Reicht das, um Telekom-Chef zu bleiben?

Von Johannes Röhrig

Elf Euro achtundfünfzig ­ das war eine Aktie der Deutschen Telekom wert, als ein damals 40-jähriger Manager namens Kai-Uwe Ricke im November 2002 den Vorstandsvorsitz übernahm. Das Unternehmen war zu jener Zeit hoch verschuldet, die einst so hoch gepriesene Volksaktie dümpelte im Börsenkeller. Ricke trat an, um beides zu ändern. Kurz gefasst: Er hat es nicht geschafft. Und es sieht auch nicht so aus, als könne es ihm unter heutigen Vorzeichen noch gelingen.

Immerhin: Schulden halbiert, Dividende stabil

Zwar wurden die Schulden des Konzerns mittlerweile auf rund 40 Milliarden Euro halbiert; ohne Zweifel eine Managementleistung. Aber Rickes Makel bleibt die T-Aktie: Seit der Konzern vor zehn Tagen enttäuschende Halbjahreszahlen und miese Prognosen vorlegte, notiert das Papier sogar unter seinem Eintrittskurs von 2002. Der Fall der Volksaktie währt schon seit Jahren. Unter dem neuen Boss verfestigte sich ihr Ruf nun als Volkstrauer-Aktie. Jetzt wackelt Rickes Chefsessel. Zu recht?

Tatsächlich fehlt dem Konzern jene Fantasie, nach der die Börse so süchtig ist: Dem herkömmlichen Telefongeschäft laufen die Kunden in Scharen weg; in der Handy-Sparte stößt das Unternehmen in Deutschland an seine Wachstumsgrenzen; der Mobilfunk-Ausbau in den USA verschlingt Milliarden; und das neue Fernsehen via superschnellem Datennetz VDSL startete kläglich.

Lähmender Großaktionär

Allerdings steckt Ricke ebenso in der Zwickmühle wie ein möglicher Nachfolger an der Telekom-Spitze. Denn der Großaktionär Bund lähmt den Konzern. An einer satten Dividende ist ihm derzeit mehr gelegen als an einem kostenintensiven Wachstumskurs im Ausland (wo Arbeitsplätze entstünden, während hier zu Lande gerade Personal abgebaut wird). So drängt der Aufsichtsrat den Konzernchef zur Zurückhaltung. Und auch der neue Telekom-Aktionär, der US-Investor Blackstone kann mit niedrigen Kursen derzeit ganz gut leben: Seinen knapp fünfprozentigen Unternehmensanteil finanzierte Blackstone größtenteils auf Pump. Zur Zinstilgung ist er auf stabile Dividenden angewiesen. Und sie zahlt die Telekom unter Ricke.

Dank niedriger Kurse können Finanzinvestoren gleichzeitig günstig Aktien aufstocken. Deren Kalkül als Anleger geht ohnehin erst auf, wenn sich der Staat aus dem Unternehmen zurückzieht und Investoren bei der Telekom endlich das Sagen haben. Dann erhöht sich zumindest an der Börse auch die Attraktivität des Konzerns ­ zum Beispiel als Fusionspartner für einen anderen internationalen Player aus der Branche. Bis dahin müssen sich 2,8 Millionen Kleinaktionäre wahrscheinlich weiter mit Telekom-Kursen um die 11,58 Euro zufrieden geben ­ ob mit oder ohne Ricke an der Spitze.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.