HOME

EUROPA: Stärkere Überwachung alternativer Handelssysteme

Damit sollen die Systeme von Investmentfirmen europaweit nach gewissen Mindeststandards kontrolliert werden um Missbrauch zu verhindern.

Alternative Handelssysteme von Investmentfirmen, die zunehmend als Konkurrenz zu den amtlichen Börsen auftreten, sollen in der EU künftig stärker überwacht werden. Dies ist vor allem zum Schutz der Anleger notwendig, findet der Präsident des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel, Georg Wittich. Auf Grund der häufig grenzüberschreitenden Geschäfte muss eine einheitliche Aufsicht in den EU-Ländern sichergestellt werden.

Die Vorschläge des Ausschusses der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden, die der EU-Kommission übermittelt wurden, dringen vor allem auf Mindeststandards bei der Transparenz. Alternative Handelssysteme sollen demnach die nationalen Behörden über die Preisbildung, die Handelsregeln, die Handelsteilnehmer und die Finanzinstrumente unterrichten. Darüber hinaus sind Auflagen zu machen, mit denen Marktmissbrauch aufgedeckt und sanktioniert werden könne.

Themen in diesem Artikel