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EZB-Präsident: Jean-Claude Trichet unterstützt Bankenpläne von Obama

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, stützt die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Beschränkung riskanter Geschäfte der Banken.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, stützt die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Beschränkung riskanter Geschäfte der Banken. Die Pläne der US-Regierung "gehen in dieselbe Richtung wie unsere Position, nämlich vor allem dafür zu sorgen, dass der Bankensektor sich auf die Finanzierung der Realwirtschaft konzentriert", sagte Trichet dem "Wall Street Journal" vom Mittwoch. Die EZB prüfe die Pläne der US-Regierung aber "sehr sorgfältig", fügte er hinzu.

Obama hat angekündigt, Größe und Aufgabenbereiche von Finanzinstituten beschneiden zu wollen, um künftig Finanzkrisen zu vermeiden. Geldinstitute sollen demnach unter anderem ihre Aktivitäten als Handelsbanken und Investmentbanken trennen. Keine Handelsbank soll etwa weiter in hochspekulative Hedgefonds investieren oder solche besitzen dürfen. Auch soll der sogenannte Eigenhandel beschränkt werden. Der US-Präsident zielt damit auf jene Investmentgeschäfte, die Banken mit den Einlagen der Kunden, aber nicht in deren Auftrag betreiben.

Trichet rief die Bankmanager auf, sich ihrer Rolle in der größten Finanzkrise seit der Großen Depression gewahr zu werden. Einige machten bereits wieder weiter wie bisher. Er sei sich aber sicher, dass die Staaten nicht noch einmal bereit seien, mehr als ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts aus den Taschen des Steuerzahlers auf den Tisch zu legen, um den Finanzsektor zu stützen, sagte der EZB-Chef dem Blatt.

Die Abgeordneten des US-Senates forderte Trichet auf, den Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, im Amt zu lassen. Er schätze Bernanke sehr, sagte Trichet dem Blatt. "Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass er im US-Senat im Amt bestätigt wird." Bernankes erste vierjährige Amtszeit endet am 31. Januar. Seine Wiederwahl ist auch in den Reihen der regierenden Demokraten umstritten. Der Senat stimmt am Donnerstag über eine zweite Amtszeit ab.

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Füllhorn Rente 63 ?
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