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Online-Betrug: Ein Staatsanwalt erklärt, wie Fake-Shops Schnäppchenjäger reinlegen

Betrügerische Online-Shops haben Konjunktur. Vor dem Landgericht München wird gerade ein Fall über 440.000 Euro Schaden verhandelt. Oberstaatsanwalt Matthias Huber erklärt, wie die Kriminellen vorgehen - und warum Opfer meist auf dem Schaden sitzen bleiben.

Online-Shopping

Augen auf beim Online-Shopping: Mit Fake-Shops zocken Betrüger Schnäppchenjäger ab

Mark-Thomas E. war ein Geschäftsmann der besonderen Art. Über 21 Onlineshops verkaufte der Münchener 750 populäre Produkte wie Kaffeemaschinen, Handys und Spielekonsolen. Geliefert hat er keinen einzigen Artikel - abkassiert dagegen schon. Rund 440.000 Euro soll der 35-Jährige mit seinen Fake-Shops verdient haben. Derzeit wird ihm vor dem Landgericht München der Prozess gemacht. Der Angeklagte hat die Taten gestanden, die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von mindestens sieben Jahren.

"Die Masche funktioniert leider immer wieder", sagt Oberstaatsanwalt Matthias Huber von der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, die den Fall übernommen hat, im Gespräch mit dem stern. "Das Problem ist seit Jahren bekannt, taucht aber in verschiedenen Formen immer wieder auf." Betrügerische Fake-Shops im Netz haben Konjunktur und weil das so ist, hat Hubers Behörde vor zwei Jahren die Zentralstelle Cybercrime Bayern gegründet. 

Finanzagenten und andere Strohmänner

Die fünf Staatsanwälte der Bamberger Spezialeinheit ermitteln bayernweit bei schweren Fällen von Cyberkriminalität. Darunter fallen Hackerangriffe, illegaler Waffen- und Drogenhandel im Darknet sowie eben der Betrug mit Fake-Shops. Auch andere Bundesländer haben in den vergangenen Jahren solche Cybercrime-Einheiten gebildet. Allein die bayerischen Cybercrimejäger leiteten im vergangenen Jahr 1545 Ermittlungsverfahren ein. Dazu kommen noch all die kleineren Fälle, die bei den ganz normalen Staatsanwaltschaften auflaufen.

Das größte Problem der Ermittler: Die Identität der Täter ist meist nur schwer zu ermitteln. "Viele Betrüger agieren über Finanzagenten und andere Strohmänner", sagt Oberstaatsanwalt Huber. Um die Identität zu verschleiern, werben viele Betrüger gezielt Leute an, die ihr Konto für die Geschäfte zur Verfügung stellen, berichtet Huber. Die bekommen dann 500 Euro und stellen keine Fragen. Fliegt der Strohmann auf, wird eben ein neuer angeheuert. Manche professionelle Betrüger greifen auf ein ganzes Netzwerk an Mittelsmännern zurück. Auch Geldtransfers über Dienstleister wie Western Union sind ein beliebtes Mittel. "Solange es funktioniert, wird es das immer wieder geben", sagt Huber.

Selbst auf Amazon müssen Kunden auf der Hut sein. Der Onlineriese hat seit geraumer Zeit mit Drittanbietern zu kämpfen, die auf der Plattform mit Fake-Shops Kunden ködern. Der Trick dabei: Die Betrüger drängen die Kunden dazu, nicht den Amazon-Warenkorb zu nutzen, sondern das Geschäft außerhalb der Amazon-Kontrolle per Mail abzuschließen. Natürlich mit Vorkasse.

Zehn Fakten zum Unternehmen: Wie viel kostet eigentlich das komplette Sortiment von Amazon?

Vorsicht bei Vorkasse!

Huber empfiehlt Verbrauchern, niemals bei Anbietern, die man nicht kennt, in Vorkasse zu gehen. Auch wenn Produkte deutlich unter Marktpreis angeboten werden, sollten beim Online-Shopping die Alarmglocken angehen. "Wenn der Fernseher überall 1000 Euro kostet, nur einer hat ihn für 500 Euro, sollte man misstrauisch werden", sagt Huber. Wie man Fake-Shops noch erkennen kann, hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einer übersichtlichen Broschüre zusammengestellt. 

Auf gewerbsmäßigen Betrug steht für jeden einzelnen Betrugsfall ein Strafrahmen von sechs Monaten bis zehn Jahren Gefängnis. Die Chancen der Opfer, Geld wieder zu bekommen, seien aber meistens gering, berichtet Huber. Denn: Selbst wenn ein Täter ausfindig gemacht wird, ist das Geld oft schon weg.

Auch die Opfer von Mark-Thomas E. können sich nur wenig Hoffnung machen. Der Angeklagte hat vor Gericht beteuert, der Großteil des Geldes sei an einen Komplizen gegangen. Er selbst habe nur 20.000 bis 30.000 Euro abbekommen und bereits alles "versoffen und verkokst", wie die Süddeutsche Zeitung aus dem Gerichtssaal berichtet. Kommende Woche wird der Prozess fortgesetzt.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(