Haushaltssanierung Spanier kaufen Frankreichs Autobahn


Für 14,8 Milliarden Euro hat die französische Regierung Teile ihrer Autobahnen an private Unternehmen verkauft. Nun fliesst die "péage" in die Kassen spanischer Konzerne.

Der französische Staat hat seine Mehrheitsbeteiligungen an drei Autobahnbetreibern verkauft und damit 14,8 Milliarden Euro eingenommen, nicht zuletzt zur Entschuldung der Staatskasse. Wie das Finanzministerium in Paris mitteilte, wird das im Süden tätige Mautunternehmen ASF für 50 Euro pro Aktie an die französische Gruppe Vinci vergeben. Vinci gehörten bereits 23 Prozent von ASF.

Finanzministerium regelt Aktienverkauf

Der staatliche Anteil an APRR ging an eine Gruppe aus dem französischen Unternehmen Eiffage und der australischen Macquarie Infrastructure zu 61 Euro je Aktie. Eine weitere Käufergruppe unter Führung der spanischen Abertis erhielt einen Anteil an der Sanef für 58 Euro pro Aktie.

Die Gewinner der Ausschreibung müssen nach Angaben des Finanzministeriums verkaufswilligen Minderheitsaktionären die Anteile zum selben Preis abnehmen.

DPA/Reuters DPA Reuters

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