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Digitaler einkaufen: Ikea will Kaufverhalten der Kunden mit App analysieren

Nicht selten gibt es Stau an der Ikea-Kasse. Das wollen die Schweden ändern und setzen auf eine neue App, die lange Schlangen und nervige Warterei abschaffen soll. Doch das ist nicht der einzige Zweck des Programms.

Ikea testet App, um Schlangen an der Kassen zu verhindern

Ikea testet App, um Schlangen an der Kassen zu verhindern

Ikea hat lange einen Bogen um digitale Lösungen gemacht. Weder Apps für das Einkaufen in den Geschäften noch der Online-Shop standen im Fokus der Strategie. Das scheint sich zu ändern, denn die Schweden wollen eine neue App testen, die Kunden beim Einkaufen in den Möbelhäusern helfen soll. Wie das Portal "Onlinehaendler-news.de" berichtet, habe Ikea im Zuge der Branchenveranstaltung M-Commerce Summit ein neues Programm vorgestellt. Die App soll den Bezahlvorgang an der Kasse beschleunigen und weitere kanalübergreifende Services ermöglichen. Wie die genau aussehen könnten, sagen die Schweden allerdings noch nicht.

Ikea testet App 

Die App soll so funktionieren: Kunden laden sich die Ikea-App aufs Smartphone. Wenn sie Produkte, die sie gerne kaufen wollen, in den Einkaufswagen legen, werden sie direkt auch eingescannt. Kommen die Kunden dann an die Kasse, generiert diese App einen QR-Code. Der muss dann an der Kasse nur noch eingelesen werden - und der Kunde kann schnell und problemlos bezahlen.

 

Bislang bilden sich gerade an stark frequentierten Einkaufstagen lange Schlangen bei Ikea. Das hat nicht nur unbedingt etwas mit den vielen Kunden zu tun, sondern auch mit den wuchtigen Produkten. Während Teelichter und Suppenlöffel schnell über den Scanner gezogen werden, halten die sperrigen Möbelkartons den Verkehr an der Kasse auf. 

Ikea analysiert Kaufverhalten und Kundenanspruch

Mit dieser setze Ikea auf "Pragmatismus", schreibt "Onlinehaendler-news.de". Bislang wird die App nur in Frankreich ausprobiert. Mit der Einführung der App wolle man die Praxis des Online-Shoppens und die Art und Weise, wie Menschen in einem Geschäft einkaufen, zusammenbringen, sagt Victor Bayata, Leiter Mobile Solutions bei Ikea, gegenüber "Mobilecommercedaily.de". "Wir müssen verstehen, was unsere Kunden brauchen und wollen." Wenn Ikea das Kundenverhalten besser nachvollziehen könne und die eigene Marke besser positionieren könne, dann würden Menschen durch neue Innovationen auch mehr bei Ikea einkaufen, so Bayata. 

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