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Kapitalerhöhung der Deutschen Bank Ackermann-Institut und Postbank vorbörslich im Minus


Die Deutsche Bank ist am Sonntag mit einer Kapitalerhöhung um fast zehn Milliarden Euro vorgeprescht, mit der sie auch ihre im Vergleich zur internationalen Konkurrenz magere Kapitalreserven aufstocken will. Am Montag starten beide Institute vorbörslich im Minus.

Die geplante Kapitalerhöhung hat die Deutsche Bank am Montag vorbörslich ins Minus gedrückt. Die Titel des größten deutschen Kreditinstitutes bauten im Geschäft von Lang & Schwarz ihren Freitagsverlust aus und fielen um 1,2 Prozent. Das Volumen der Transaktion liege mit knapp zehn Milliarden Euro etwa eine Milliarde Euro höher als gedacht, sagten Börsianer.

Die Aktien der Postbank fielen sogar um 3,9 Prozent. Großaktionär Deutsche Bank hatte den verbliebenen Eignern des Institutes 24 bis 25 Euro je Anteilsschein geboten. Am Freitag hatten die Titel allerdings bei 27,04 Euro geschlossen. Am Montag um 9:30 Uhr will die Deutsche Bank Details zu ihren Postbankplänen bekanntgeben.

Gefragt waren dagegen Commerzbank und Aareal Bank, die 1,4 beziehungsweise 0,5 Prozent zulegten. Die Basel III-Einigung werde vom Markt mit Erleichterung aufgenommen, sagte Marktanalyst Heino Ruland von Ruland Research als Erleichterungsrally. Die neuen Vorschriften seien weniger streng als die Entwürfe. Sein Kollege Daniel Davies von der Credit Suisse wertete positiv, dass nun Klarheit über die Kapitalvorschriften herrsche.

Reuters Reuters

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