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Cannabis-Motive für kleine Jungs: Kik verkauft Kindersocken im Kifferstyle

Huch, was ist denn da los? Textil-Billigheimer Kik bietet im Online-Shop Kindersocken mit Cannabis-Muster an. Für 3,99 Euro können Eltern ihre Kindergartenkinder im Kifferstyle einkleiden.

kik

"Kleine Jungs kommen bei diesen modischen Socken voll auf ihre Kosten", erklärt uns die Produktbeschreibung

An sich sind Klamotten mit Kiffermotiven keine riesige Sensation. Das charakteristische Hanfblatt findet sich schließlich auf allen möglichen Textilien und Cannabisfans aus aller Welt tragen sie mit Stolz. Warum also soll nicht auch Textildiscounter Kik ins Weed-Merchandise einsteigen? Im Kik-Onlineshop ist aktuell ein Viererpack Socken im Cannabislook für 3,99 Euro erhältlich.

Was allerdings stutzig macht: Kik bietet die Cannabis-Socken ausschließlich in Kindergrößen an. Die kleinste Größe ist 23/26, was bestem Kindergartenalter entspricht. Aber auch für Grundschulkinder ist was dabei. Die größten Socken sind 35/38, die Söckchen sind grau, hellblau und dunkelblau. Die Qualität ist "geprüft", was auch immer das heißen mag.

"Kleine Jungs kommen bei diesen modischen Socken voll auf ihre Kosten", heißt es in der Produktbeschreibung. "Ein hübsches Muster aus Pflanzen ziert die ansonsten schlicht designten Socken." Ein hübsches Muster aus Pflanzen? Hat da etwa jemand nicht bemerkt, was für Pflanzen er auf seine Socken gedruckt hat?

Leider keine Hanfwolle verwendet

Oder hat das Ganze gar nichts mit Kiffen zu tun und es handelt sich lediglich um einen harmlosen Hinweis auf das verwendete Material? Schließlich kann man Hanf nicht nur rauchen, sondern daraus auch prima Wolle gewinnen. Nein, ein Klick auf den Reiter Material verrät: keine Hanfwolle. Verwendet wurden 75 Prozent Baumwolle, 23 Prozent Polyamid und 2 Prozent Elasthan.

Wie das Magazin Vice anmerkt, hat Kik die Cannabismode für Kleinkinder natürlich nicht erfunden. Anbieter wie Shirtcity boten auch zuvor schon Babystrampler mit Hanfblatt und der Aufschrift "Holländisches Gemüse ist gesund". Der Strampler kostet allerdings stolze 22 Euro, die Kik-Socken nur 3,99 Euro. Ein verführerisch günstiger Einstieg in die bunte Welt des Cannabis. Für alle, die mal groß und high werden wollen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.