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Krise in Argentinien: McDonald's gehen die Ketchup-Vorräte aus

McDonald's ohne Ketchup - undenkbar! Und doch ist es bittere Realität für Burgerfans in Argentinien. Die Währungskrise hat zu einem Engpass geführt. Auf Twitter und Facebook wird fleißig gespottet.

Argentinien leidet unter der Währungskrise. Genauer: Argentinien leidet unter Ketchup-Knappheit. In zahlreichen McDonald's Filialen des Landes sind die Vorräte schon zu Neige gegangen. Die Argentinier machen ihrem Ärger und Spott in sozialen Netzwerken Luft: "Ohne Ketchup macht euer Essen keinen Sinn. Der Ketchup ist un-ent-behr-lich", twittert eine Nutzerin. "Als wären die Dinge nicht schon schlimm genug", kommentiert ein anderer. Sogar die argentinische Zeitung "Clarín" meldete sich zu Wort: "Seit Tagen gibt es keine Päckchen der geliebten roten Sauce mehr", klagt sie.

Grund für den Mangel sind vermutlich Importbeschränkungen. Bisher soll das argentinische McDonald’s den Ketchup aus Chilie bezogen haben. Seit zwei Wochen steckt Argentinien aber in einer schweren Währungskrise, der Peso ist eingebrochen, die Währungsreserven schwinden. Hohe Auflagen besonders für internationale Unternehmen sind die Folge.

Aufgrund der vielen Beschwerden sah sich McDonald’s bereits genötigt, per Twitter eine Erklärung abzugeben: Der Mangel an Ketchup, verspricht der Konzern, sei vorübergehend, man hoffe, das Problem möglichst bald zu lösen. Man werde als Ersatz derweil andere Saucen ausgeben.

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