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Discounter-Offensive: Lidl macht die Filialen schick

Lidl baut um: Ein Großteil der 3200 Filialen in Deutschland soll umgebaut werden. Damit will der Discounter Schluss machen mit dem ramischigen Image - und den Kunden mehr Service bieten.

Lidl: Neue Filiale Außenansicht

Lidl wird schick: Viel Glas, helleres Ambiente und mehr Platz für Kunden sollen dem Discounter ein neues Image geben. 

Lidl wird schick: Der Discounter will seine 3200 deutschlandweiten Filialen modernisieren. Statt schlichter Billig-Optik sollen die Läden heller, offener und serviceorientierter werden. So werden Wickeltische für die Kleinen und barrierefreie Kunden-Toiletten installiert. Dafür greift der Discounter tief in die Tasche: Laut der "Heilbronner Stimme" will Lidl für die Umbaupläne mehr als drei Milliarden Euro ausgeben.

Mit den Plänen zieht Lidl mit Aldi Süd mit. Der Wettbewerber hatte erst jüngst sein neues Ladenkonzept vorgestellt. Mit den Änderungen im Verkaufsraum setzen die Discounter die Supermärkte unter Druck. Denn günstige Preise allein reichen längst nicht mehr, um Kunden in die Läden zu locken. Schickere Filialen und immer mehr Markenprodukte in den Regalen lassen die Grenze zwischen Vollsortiment-Supermärkten und Discountern langsam verschwinden. 

Luxus-Läden im Ausland: Lidl und Aldi: Sind diese schicken Filialen die Zukunft der Discounter?
Diese Filiale, die Lidl gerade im britischen Rushden eröffnete, bezeichnet der Discounter als "store of the future". Schon von außen lockt der Laden mit großzügigen Glasfronten.

Diese Filiale, die Lidl gerade im britischen Rushden eröffnete, bezeichnet der Discounter als "store of the future". Schon von außen lockt der Laden mit großzügigen Glasfronten.

kg
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