VG-Wort Pixel

Weihnachtszeit Nachhaltiges Fest: Wo kaufen Sie Ihren Baum? Und muss Fleisch auf dem Teller liegen? Stimmen Sie ab!

Lametta am Weihnachtsbaum
Lametta am Weihnachtsbaum - wie nachhaltig ist das Weihnachtsfest?
© PoppyPixels / Getty Images
Bergeweise Geschenkpapier, Lametta und Schleifchen, ein gefällter Tannenbaum, der nur wenige Tage in der Stube steht, und natürlich Unmengen an Fleisch auf den Tellern: Weihnachten ist nicht gerade nachhaltig. Versuchen Sie das zu ändern? 

Weihnachten, das ist das Fest der Liebe. Der Familie. Aber eben auch des Konsums. Seit Jahren steigen die Ausgaben, die die Deutschen für das Weihnachtsfest veranschlagen. In diesem Jahr belaufen sie sich im Durchschnitt auf 475 Euro. Im Jahr 2011 lag dieser Wert noch bei 338 Euro. Und diese Summe wird nur für Geschenke rausgehauen. Das Festmahl, die Deko und Fahrtkosten zur Familie kommen noch dazu.

Doch das Jahr 2019 hat etwas geändert. Befeuert durch die Jugendlichen, die bei den Fridays-for-future-Demos für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen, hinterfragen auch immer mehr Verbraucher ihr Verhalten. Und das macht auch vor dem Weihnachtsfest nicht Halt. Der stern fragt nun seine Leser: Muss Weihnachten nachhaltiger werden? Spielt Klima- und Umweltschutz bei dem Fest für Sie eine Rolle? 

Der Weihnachtsbaum

Für viele Deutsche gehört ein festlich geschmückter Tannenbaum einfach zum Fest dazu. Je nach Schätzung stehen zwischen 25 und 30 Millionen Bäume in den Wohnzimmern der Republik. Dabei geht der Trend zunehmend  zum Plastikbaum. Rund 12 Prozent der Weihnachtstannen bestehen inzwischen aus Kunststoff. Aber auch bei der Naturtanne gibt es Trends: Die Bäume werden kleiner und kommen aus der Region. Fast jeder dritte Baum wird inzwischen direkt bei landwirtschaftlichen Betrieben gekauft. 

Die Weihnachtsgeschenke

Nicht nur die Einzelhändler vor Ort mit ihren festlich geschmückten Geschäften profitieren von der Konsumlaune der Kunden. Der Einkauf der Weihnachtsgeschenke verlagert sich immer stärker ins Netz. Aktuell liegt der Anteil des Weihnachtsgeschäfts bei 14 Prozent - Tendenz steigend. 

Geschenkpapier und Co.

Wer kennt sie nicht, die Szene aus dem Weihnachtssketch mit der Familie Hoppenstedt von Loriot. Dort versucht die Familie eine riesige Ladung Geschenkpapier ins Treppenhaus zu schieben. Doch die Idee hatten auch die Nachbarn, denn als sie die Haustür öffnen, drückt sich ein Berg aus Schleifen und Papier in ihre Wohnung.

Klar, hübsch verpackte Geschenke erfreuen. Aber meist zerknüllt man das Papier, das billige Plastikband darum kann man eh nicht wiederverwenden. Ist das nachhaltig? 

Die Fahrt zur Familie

Weihnachtszeit ist auch Reisezeit, denn Familien leben heute weit verstreut in der Republik - oder sogar noch weiter entfernt. Mit Auto, Zug und sogar Flieger beginnt kurz vor den Feiertagen die große Reisewelle. 

Das Weihnachtsessen

Die einen schwören auf Kartoffelsalat mit Würstchen, bei anderen Familien landet die knusprige Weihnachtsgans auf den Tellern: In Deutschland gibt es kulinarisch höchst unterschiedliche Weihnachtsbräuche. Eines haben sie aber gemein: Wirklich gesund (und nachhaltig) sind die Menüs nicht. Zu viel Fleisch, wenig Regionales, viel Süßes verdrücken wir bis zum Jahreswechsel. Oder machen Sie das in diesem Jahr anders? 

Spenden schenken

Ein Trend der vergangenen Jahre: Statt sich Klimbim, den keiner braucht zu schenken oder noch ein Buch, das nicht gelesen wird, können auch Spenden verschenkt werden. Das ist zum einen originell, der "Beschenkte" hat keinen Mist, den er umtauschen muss - und: Geld landet dort, wo es gebraucht wird. Ob nun für Kinder- oder Tierschutzprojekte, den Umweltschutz oder soziale Initiativen: Wer Spenden verschenkt, beschenkt immer die Richtigen. Bei der Stiftung stern stellen wir Ihnen einige Spendenprojekte vor.

kg

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker