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Rabatte im Einzelhandel: Wo Sie wirklich sparen

Weihnachten ist kaum vorbei, schon lockt der Einzelhandel mit Rabatten. Doch nicht jede Aktion ist so verlockend, wie sie klingt. Wir erklären Ihnen, wie viel Sie bei wem sparen können.

Von Felix Disselhoff

Winterschlussverkauf heißt auf neudeutsch "Sale" - unbeeindruckt davon, dass dieser Begriff erst vor kurzem vom Verein Deutsche Sprache zum "nervigsten und überflüssigsten Wort des Jahres" gekürt wurde. Läuft man in diesen Tagen durch die Innenstadt, kann man sich den grellen Rabatttafeln und Prozentschildern kaum entziehen. Einige Händler veranstalten im neuen Jahr geradezu einen vorgezogenen Schlussverkauf, meint der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels (BTE), Jürgen Dax. Das nachweihnachtliche Geschäft scheint gut zu laufen: "Viele Geschäfte haben sogar schon verzweifelt versucht, Handschuhe, Mützen oder Schals nachzubekommen - das hat es seit Jahren nicht gegeben", so Dax. Auch der Einzelhandelsverband will von Krisenstimmung noch nichts wissen: "Natürlich gilt der Einzelhandel als Nachzügler im Konjunkturverlauf. Aber wir sind weiterhin optimistisch für 2010", so eine Sprecherin zu stern.de

Die meisten Preisnachlässe liegen bei 20 Prozent, in Einzelfällen gibt es auch Ausreißer bis zu 50 Prozent. "Das ist aber noch nicht als richtiger Winterschlussverkauf zu verstehen. Die ersten Wochen im Januar nutzen viele Händler für ungewöhnliche Aktionen. Das hat damit zu tun, dass der Januar ein eher schwacher Monat ist", so die Sprecherin des Einzelhandelsverbandes.

In den nächsten Wochen ist nochmals mit ordentlichen Rabatten zu rechnen. Reduziert hätten vor allem bundesweit tätige Ketten und große Häuser. "Das ist auch kein Wunder, denn die gehören nicht zu den Gewinnern des letzten Jahres", so der BTE-Chef. "Insofern machen die Filialisten jetzt Druck und wollen ihre Lager räumen." Denn die Frühlingsware wartet bereits in den Läden. Mittelständische Fachgeschäfte, die 2009 recht gut abgeschnitten hätten, hielten sich bei den Rabattaktionen momentan dagegen noch etwas zurück.

Bundesweite Ketten stehen unter Druck

Für den größten Rummel und die dicksten Rabatte sorgt im neuen Jahr wohl Media Markt. Der zur Metro-Gruppe gehörende Elektronikfachmarkt verspricht seinen Kunden, dass jeder zehnte Kunde umsonst einkauft. Am selben Tag können Kunden ab 22:30 Uhr auf www.mediamarkt.de oder unter der Telefonnummer: 0800/8007060 die Gewinnerzahl erfahren. Wenn sie mit der Endnummer auf Ihrem Bon übereinstimmt, können Sie innerhalb von 14 Tagen den kompletten Kaufbetrag in Ihrer Media-Markt-Filiale abholen. Die bundesweite Kette ist für solche Rabattaktionen bekannt. Im vergangenen Jahr warb man mit einer 0-Prozent-Finanzierung über 30 Monate. Zuvor warb Media Markt damit, seinen Kunden die komplette Mehrwertsteuer zurückzuerstatten. Doch die aktuelle Rabattaktion hat ihre Fallstricke.

Denn die Belegnummern werden deutschlandweit generiert. Somit ist nur jeder zehnte Einkauf bundesweit umsonst. Abzuwarten, bis neun Kunden vor Ihnen bezahlt haben, wird also nichts nützen. Wer seine Gewinnchance erhöhen will, kann allerdings jeden Artikel einzeln abrechnen lassen. Verbraucherschützer haben Media Markt schon seit längerem im Visier: "Meiner Meinung nach dienen solche Aktionen nur, um kurzfristig für Berichterstattung zu sorgen. Die Aktionen enden aber so schnell, dass eine Klage oder einstweilige Verfügung meist zu spät kommen", so die Hamburger Verbraucherschützerin Edda Castelló auf Anfrage von stern.de. Außerdem solle man bei so vielen Rabattaktionen einen kühlen Kopf bewahren: "Nicht überall, wo Sale oder Rabatt draufsteht, findet sich auch ein reduzierter Artikel. Leider schalten wir bei solchen Reizwörtern allzu oft unser Hirn ab". Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vorher die gewünschten Artikel bei Preissuchmaschinen im Internet gegenchecken. Für etliche Smartphones gibt es mittlerweile sogar so genannte "Barcode-Scanner", mit denen Sie vor Ort das Produkt mit Angeboten im Netz vergleichen können.

Dennoch dürfte dank der Rabattschlacht das ein oder andere Schnäppchen für Sie dabei sein. Wo Sie in den kommenden Tagen sparen können, haben wir im Folgenden aufgelistet.

C&A: 20 Prozent auf alles

Bis morgen verspricht der Textilhersteller "20 Prozent auf alles". Das Angebot gilt für Damen-, Herren- und Kindermode sowie für alle von C&A geführten Marken, Skibekleidungen und Bademoden.

Aktion läuft bis: 6. Januar

Karstadt: Bis zu 50 Prozent

Das insolvente Warenhaus benennt sich für den Winterschlussverkauf kurzerhand in "Sparstadt" um. Bis zu 50 Prozent weniger zahlen Kunden für ausgewählte Artikel. Auf seiner Homepage listet das Unternehmen übersichtlich alle Schnäppchen. Beispielsweise ein vierteiliges Fissler-Topf-Set von 331,50 Euro auf 159 Euro reduziert. In den Filialen selbst sind Artikel aus den Bereichen Sport, Fashion, Haushalt und Heimtextilien bis zu 50 Prozent reduziert.

Otto: 40 Prozent auf Restbestände

Auch der Versandhändler Otto muss seine Lager räumen. Artikel großer Marken (Esprit, Adidas, s.Oliver, Puma und viele weitere) sind teilweise bis zu 51 Prozent reduziert. Auf sämtliche Restbestände gibt Otto satte 40 Prozent, um die Lager zu räumen. Praktisch: Viele Schnäppchen sind gleich nach Preisen und Kategorien (z.B. Kindermode, Dessous oder Schuhe) sortiert. Unter der Rubrik "Happy Preis des Tages" finden sich besonders stark reduzierte Artikel.

Saturn: Nicht alles sternhagelgünstig

Am 2. Januar sorgte die Elektrofachmarktkette für Aufsehen, als sie bundesweit an alle Kunden eine Gutscheinkarte im Wert von 15 Euro für je 100 Euro Einkauf verteilte. Ansonsten hält sich das Unternehmen mit groß angelegten Rabattaktionen zurück. Unter dem Motto "Preissturz im Universum" finden Kunden in allen 140 Saturn Märkten in Deutschland ab dem 4. Januar lediglich vergünstigte Tagesangebote aus verschiedenen Warenbereichen.

Habitat: bis zu 50 Prozent

Die Möbelkette mit Sitz in England reduziert ausgewählte Artikel. Lampen, Teppiche, Sofas oder Sessel sind teilweise bis zu 50 Prozent reduziert. Die Aktion läuft solange der Vorrat reicht bis zum 1. Februar.

Aktion läuft bis: 1. Februar

Anson's: Rabatte für Neukunden

Der Herrenausstatter wartet mit einer besonderen Aktion auf: Wer sich vorher online oder in einer der Filialen eine Anson's-Kundenkarte zulegt, bekommt bei Kauf von Artikeln aus der aktuellen Herbst-/Winterkollektion und schon reduzierter Ware bares Geld zurück. Für Einkäufe ab 149 Euro schenkt der Konzern 20 Euro, ab 299 Euro gibt es 50 zurück und für Einkäufe ab 499 Euro gibt es 100 Euro zurück. Mehr Informationen zur Aktion und zum Partnerprogramm gibt es auf der Website.

Aktion läuft bis: 13. Januar

Kaufhof: Schmuck und Düfte stark reduziert

Galeria Kaufhof lockt seine Kunden mit der Aktion "Prozente geschenkt" in die Läden. Ausgewählte Artikel sind bis zu 50 Prozent reduziert. Vor allem Mode, Parfüm und Schmuck sind enorm rabattiert. Die aktuellen Prospekte mit allen Angeboten können Sie unter diesem Link abfragen.

Ikea: Alle Jahre wieder "Knut"

Der bekannte schwedische Möbelhersteller veranstaltet noch bis zum 23. Januar den "KNUT"-Schlussverkauf. Gerade junge Menschen, die kostengünstig die erste eigene Wohnung einrichten müssen, können jetzt sparen: Der Lattenrost Sultan Lillaker ist um 66 Prozent auf 9,99 herabgesetzt, der Bürostuhl Allak von 69 auf 49 Euro verbilligt und der Kleiderschrank Pax Ardal von 350 auf 175 Euro reduziert. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht. Weitere Angebote können Sie in Ihrer Ikea-Filiale erfragen.

Esprit: bis zu 33 Prozent

Auch der Textilhersteller Esprit muss seine Lagerbestände neu auffüllen und die alte Ware verkaufen. Bis zu 33 Prozent für Männer- und Frauenmode sind jetzt drin.

mit Agenturen
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(