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Kaffee im Supermarkt Rewe baut Starbucks-Cafés in seine Filialen ein

Starbucks erobert nach den Fußgängerzonen jetzt auch die Supermärkte von Rewe
Starbucks erobert nach den Fußgängerzonen jetzt auch die Supermärkte von Rewe
© Oliver Berg und Sebastian Widmann/DPA
Kaffeekränzchen im Supermarkt: Rewe hat angekündigt, in Großstadtfilialen Starbucks-Cafés einzubauen. Der Kaffee kann auch vor Ort getrunken werden. Ist das noch Kaffeehauskultur?

Einkaufen in deutschen Supermärkten ist vieles, aber gemütlich ist es nicht. Ein angeschlossener Bäcker mit ein paar Sitzgelegenheiten ist in der Regel das höchste der Gefühle. Das will Rewe nun ändern. Der Lebensmitteleinzelhändler hat am Montag eine Kooperation mit Starbucks verkündet. Im Laufe des kommenden Jahres will der Konzern Filialen in Großstadtlagen mit Starbucks-Cafés ausstatten.

Es sei das erste Mal, dass Starbucks Stores direkt in deutschen Supermärkten eröffnet würden, erklärte Rewe. "Wir freuen uns über die einzigartige Kooperation dieser beiden starken Marken", sagte Rewe-Vorstand Lionel Souque. Wie viele der rund 3000 Rewe-Supermärkte umgebaut werden, erklärte der Konzern zunächst nicht.

Deutsche Kaffeekultur

Die neuen Kaffeehaus-Rewes sollen das gewohnte Sortiment von Starbucks anbieten. Getränke und Speisen gibt es nicht nur "To-Go", sie können auch vor Ort verzehrt werden. Rewe erhofft sich von der Kooperation, den Einkauf in seinen Großstadt-Märkten noch attraktiver zu machen. Starbucks seinerseits wird in den Großstädten noch präsenter. Die amerikanische Kaffeehaus-Kette kam 2002 nach Deutschland. Aktuell ist sie mit 159 Filialen in mehr als 40 deutschen Städten vertreten, viele davon in bester Innenstadtlage.

"Deutschland ist ein Land mit einer großen Kaffeekultur", erklärte Starbucks-President Kris Engskov. "Dank der neuen Partnerschaft mit Rewe können wir neue Kunden gewinnen, beste Qualität bieten und für ein noch höheres Genusserlebnis für den Kaffee zwischendurch sorgen." Wieviel Kaffeehauskultur im Supermarkt-Ambiente tatsächlich entstehen kann, dürfen die Kunden 2016 dann selbst bewerten.


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