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Supermarkt-Kette: "Dank für unermüdlichen Einsatz": Rewe und Penny planen Bonuszahlungen für Mitarbeiter

Für ihre zusätzliche Arbeit, die durch die großen Herausforderungen der Corona-Krise nötig wurde, können die Beschäftigten bei Rewe und Penny jetzt auf einen Bonus hoffen.

Eine Rewe-Mitarbeiterin hilft einem älteren Menschen beim Einkauf

Für die Bonus-Zahlungen werde der Konzern über 20 Millionen Euro in die Hand nehmen, wie ein Rewe-Sprecher erklärte (Symbolfoto)

DPA

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe will die Beschäftigten bei Rewe, aber auch bei der konzerneigenen Discounttochter Penny für ihren Einsatz in der Coronavirus-Krise mit einem Bonus belohnen. Dafür werde der Konzern über 20 Millionen Euro in die Hand nehmen, sagte ein Rewe-Sprecher am Dienstag auf Nachfrage.

"Das sind schnelle und unbürokratische erste Sofortmaßnahmen, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine klare Botschaft zu geben: Wir sagen nicht nur Danke für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser schwierigen Ausnahmesituation, sondern wir honorieren ihr Engagement zugleich in finanziell spürbarer Weise", betonte der Sprecher. Der jeweilige Betrag ist abhängig von der Funktion und davon, ob Vollzeit oder Teilzeit gearbeitet wird.

Rewe-Bonus als Quasi-Netto-Zahlung

Die Bonuszahlung werde als Guthaben auf die Mitarbeiterkarten gebucht. Das habe den Vorteil, dass der Betrag den Beschäftigten praktisch als Netto-Zahlung zugutekomme.

Auch bei Aldi Süd können sich die Beschäftigten vielleicht schon bald über eine Prämie freuen. "Wir machen uns derzeit Gedanken, wie wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz erkenntlich zeigen können", sagte ein Unternehmenssprecher.

In den vergangenen Wochen hat die Coronavirus-Krise zeitweise zu massiven Hamsterkäufen geführt. An einzelnen Tagen verkauften die Händler doppelt so viel Ware wie normalerweise. Doch im Laufe der vergangenen Woche sei der Kundenansturm allmählich abgeflaut, ist in der Branche zu hören. "Die Lage entspannt sich deutlich", hieß es bei Rewe. Viele Verbraucher hätten ihre Vorräte offenbar mittlerweile aufgefüllt. Auch der Großflächen-Discounter Kaufland berichtete: "Die Kundenfrequenz in unseren Filialen hat sich aktuell normalisiert." Aldi vermeldet zumindest eine leichte Entspannung der Lage.

km / DPA
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