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Leere Schaufenster Rolex-Uhren in München ausverkauft – warum die Nachfrage nach Edel-Chronographen explodiert

Rolex in einer Auslage präsentiert
Normalerweise finden geneigte Kunden Rolex-Uhren in den Schaufenstern vor, doch in München bleiben diese derzeit leer
© Artur Widak / NurPhoto / Picture Alliance
In den Auslagen von Münchener Juwelieren sucht man derzeit vergeblich nach Luxus-Uhren der Marke Rolex. Auch die Wartelisten für die Edel-Chronographen sind ewig lang – bestimmte Modelle zu ergattern, ist zurzeit offenbar aussichtslos. Über die Gründe des Hypes um Rolex wird eifrig spekuliert.

Kurz vor Weihnachten steht gut betuchten Münchnern auf der Suche nach den letzten Weihnachtsgeschenken möglicherweise ein Schock bevor – denn die begehrten Luxus-Uhren der Marke Rolex sind offenbar in der ganzen Stadt ausverkauft. Das zumindest berichtet die "Abendzeitung" und spricht dabei gar von "hysterischen Szenen" in den Juwelier-Geschäften vor Ort.

Rolex: Luxusuhren als neue Wertanlage

Doch die leeren Schaufenster sind nicht nur in der bayerischen Metropole ein Problem. Laut Mitarbeitern der vertreibenden Läden seien die Uhren ebenso in der Schweiz und in Singapur beinahe restlos vergriffen. Die Nachfrage sei so groß, dass der Hersteller überhaupt nicht hinterherkomme und die Wartelisten ewig lang seien. So lang sogar, dass einige Modelle unter den Angestellten den entsprechenden Spitznamen "Waiting List" tragen. So soll es bereits jetzt "quasi aussichtslos" sein, eine der beliebten Rolex "GMT-Master II" zu ergattern. Für Rolex könne es sogar zur unmöglichen Aufgabe werden, der Nachfrage in den nächsten Jahren beizukommen.

Die Mitarbeiter der Läden stellten Vermutungen für den Hype rund um die Luxusgüter auf: "Die Menschen vertrauen offenbar der Bank nicht mehr – wegen der Negativzinsen und investieren lieber in Luxusuhren", soll eine Mitarbeiterin spekuliert haben. Schließlich erfahren Rolex-Uhren eine enorme Wertsteigerung und seien damit einem anderen Angestellten nach "ein bessere und sichere Aktie". Tatsächlich stiegen einige der Uhren in den letzten Jahren im Wert und sind damit womöglich für Sparer interessanter, als das Geld in einer Bank anzulegen.

Quelle: "Abendzeitung München"

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