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Abschiedsmail zum Ruhestand: Am letzten Arbeitstag haut er seine Chefs in die Pfanne - und die ganze Firma liest mit

Nach 35 Jahren bei der Maut-Behörde sollte Michael Stuban einen letzten Fragebogen der Personalabteilung ausfüllen. Seine Antworten hatten es in sich - und gingen über den ganz großen Mail-Verteiler.

Wer seinen Arbeitsplatz räumt, kann leise Servus sagen - oder zur Generalabrechnung ausholen

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Es ist der Traum jedes frustrierten Angestellten: Einmal dem Chef und dem ganzen Laden schonungslos die eigene Meinung um die Ohren hauen - und dann gehen. Michael Stuban hat es getan. 35 Jahre arbeitete er in der Pennsylvania Turnpike Commission (PTC), die das Mautsystem in dem US-Bundesstaat verwaltet. Nun war Stuban nur noch Minuten von seinem Ruhestand entfernt. Nur eine Sache war noch zu erledigen: ein Exit-Fragebogen der Personalabteilung, ein bisschen Feedback zum Abschied.

Doch Stuban schickte seine Antworten nicht nur an die Personalabteilung, sondern über den gesamten Mailverteiler der Firma - an mehr als 2000 Mitarbeiter, wie die "Philadelphia Daily News" berichtet. Und die Antworten hatten es in sich. Der Fragebogen, der samt Antworten online einsehbar ist, geriet zur Abrechnung mit vermeintlichem Missmanagement und Mauscheleien in der gesamten Mautbehörde. Die Vergabe von Posten laufe allein nach politischen Gesichtspunkten, schrieb Stuban. "Es geht darum, wen du kennst, nicht was du kannst." Alles andere sei "Bullshit". "Es werden Stellen für Personen geschaffen, die nicht qualifiziert sind." 

"Die letzten fünf Jahre waren schrecklich"

Eigentlich habe er mit 58 Jahren noch gar nicht aufhören wollen, weil er seinen Job lange Zeit schätzte. "Die ersten 30 Jahre waren großartig, aber die letzten fünf Jahre waren schrecklich", schrieb Stuban. "Wir haben keine Moral." Die Organisation sei orientierungslos, "die Führungskräfte haben jeden Bezug zum Durchschnittsangestellten verloren und kümmern sich nur um sich selbst." An anderer Stelle schreibt er: "Ich habe das Gefühl, dass sich das höhere Management nicht für uns interessiert oder uns schätzt." Und abschließend: "Ich würde aktuell niemandem empfehlen, in der PTC zu arbeiten."

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"Sie haben nach einem ehrlichen Exit-Interview gefragt und ich gab ihnen eins", sagte Stuban in einem Interview mit der "Philadelphia Daily News". "Ich habe es Minuten vor meinem offiziellen Ruhestand abgeschickt."

Dem Bericht zufolge hat PTC-Chef Sean Logan ebenfalls den "Allen antworten"-Button für eine Replik genutzt: "Mr. Stuban… ich glaube nicht, dass wir uns je getroffen haben und nachdem ich Ihren Exit-Fragebogen gelesen habe, bin ich dankbar dafür."

Michael Stuban hat die Antwort nicht mehr lesen können, seine Ex-Kollegen haben sie ihm zugetragen. Stuban will nun reisen, ein bisschen was am Haus machen und sich in seiner Kirche engagieren.

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Netter Regenbogen, böser Spruch - hoffentlich ironisch gemeint.

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bak
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(