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Selbstanzeigen: Steuersünder geraten in Panik

Aus Angst vor Enttarnung durch Bankdaten-CDs zeigen sich immer mehr Steuerhinterzieher selbst an. Nachdem bislang nur wenige Fälle bekannt wurden, zeichnet sich nun ein bundesweit massiver Anstieg der Selbstbezichtigungen ab.

Von Jens Tartler

Allein in Bayern meldeten sich bis Freitag 291 Hinterzieher, wie ein Sprecher des bayerischen Finanzministeriums sagte. Vor einer Woche waren es noch weniger als 20. In Hamburg stieg die Zahl der Fälle innerhalb von drei Tagen von 10 auf 88. Die Betroffenen hatten Kapitalerträge von 63 Mio. Euro hinterzogen. Die Finanzbehörde der Hansestadt rechnet mit Steuernachzahlungen von 20 Millionen Euro allein aus diesen Fällen. In den anderen Bundesländern ist der Trend ähnlich.

Zusätzliche Einnahmen für den Fiskus im dreistelligen Millionenbereich gelten damit als sicher. Allein die Ankündigung der Bundesregierung und der nordrhein-westfälischen Landesregierung, die Steuer-CD zu kaufen, brächte so ähnlich große Einnahmen wie die erwarteten Forderungen nach dem Kauf. Aufgrund von Stichproben der Daten gehen die Steuerfahnder davon aus, dass sie dank der CD mindestens 200 Millionen Euro an Nachforderungen stellen können. Ein Datenhändler verlangt für die CD 2,5 Millionen Euro. Über die Abwicklung des Kaufs soll in den nächsten Tagen entschieden werden.

Da eine Selbstanzeige nur so lange vor einem Strafverfahren schützt, wie die Behörden noch nichts über den Fall wissen, stehen die Hinterzieher unter Zeitdruck. Ein Sprecher der Hamburger Finanzbehörde sagte: "In unseren Finanzämtern stehen die Faxgeräte vor lauter Selbstanzeigen nicht mehr still." Bei einer solchen Anzeige müssen die hinterzogenen Steuern zehn Jahre rückwirkend nachgezahlt werden, zuzüglich sechs Prozent Zinsen.

Zumwinkel-Anwalt zufrieden

In Niedersachsen gab es bis Freitag 174 Selbstanzeigen mit Bezug zur Schweizer CD. Die Täter hatten Kapitalerträge von 32,6 Millionen Euro nicht versteuert, das Land rechnet mit Staatseinnahmen von 11,3 Millionen Euro. In Hessen gab es 113 Selbstanzeigen. Dies seien allein die Fälle aus den Bußgeld- und Strafsachenstellen, sagte ein Sprecher. Wenn alle normalen Finanzämter abgefragt seien, werde die Zahl noch höher.

In Berlin gab es 112 Schweizer Fälle, zudem zeigten sich zwei Hinterzieher an, die ihr Geld in Luxemburg versteckten. In Schleswig-Holstein gab es 36 Schweizer Fälle mit 5,1 Mio. Euro nicht versteuerten Einnahmen. Die großen Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wollen ihre Zahlen in dieser Woche vorlegen. Rolf Schwedhelm, Anwalt des verurteilten Steuerhinterziehers und Ex-Post-Chefs Klaus Zumwinkel , sagte, seine Kanzlei habe in den letzten Tagen über 100 Selbstanzeigen begleitet. "Das waren mehr als während der gesamten Steueramnestie 2004/05 von Finanzminister Hans Eichel", sagte Schwedhelm. Einige Mandanten hätten zweistellige Millionenbeträge nachgemeldet.

FTD
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.