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Service für Verbraucher: Sieben Tipps zum Umgang mit Vergleichsportalen

Verbraucher können mit Vergleichsportalen viel Geld sparen - wenn sie ein paar einfache Tipps beherzigen. Das sind die wichtigsten.

Von Heinz-Roger Dohms und Anja Krüger

Tipp eins: Nicht nur bei einem schauen

Bei Versicherungs- und Bankprodukten bilden die meisten Vergleichsrechner nur einen Teil des Marktes ab. Wer auf Nummer sicher gehen will, wirklich das günstigste Angebot zu erwischen, sollte darum verschiedene Portale besuchen.

Tipp zwei: Vorsicht bei billig

Auf den Spitzenplätzen der Stromrechner von Verivox und Check24 landeten früher oft Billiganbieter, die von ihren Kunden Vorkasse und Kaution verlangten. Hintergrund: Die Portalbetreiber hatten ihre Rechner entsprechend voreingestellt. Das Risiko dieser Masche zeigte sich nach der Teldafax-Pleite: Hunderttausende Kunden, die Vorkasse und Kaution abgedrückt hatten, bekamen keinen Strom mehr. Inzwischen haben die Portale ihre Voreinstellungen geändert. Wer trotzdem einen billigen Vorkasseanbieter sucht, muss das entsprechende Häkchen nun selbst setzen. Das kann einen Preisvorteil bringen. Allerdings sollte man sich sicher sein, dass der Lieferant solvent ist.

Tipp drei: Auf Einlagensicherung achten

Nicht immer ist der billigste Anbieter auch der beste. Bei Tagesgeld zum Beispiel gelten manche Angebote nur für eine sehr begrenzte Laufzeit. Ein längerfristiger Zinssatz von 2,0 Prozent kann daher lukrativer sein als eine 2,3-Prozent-Offerte, die nur wenige Monate Bestand hat. Wichtig auch: Auf vielen Portalen ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, ob die Bank der deutschen Einlagensicherung angehört. Check24 immerhin zeigt durch Länderflaggen inzwischen an, welcher gesetzlichen Sicherung die Bank angehört.

Tipp vier: Auch mal andere Portale nutzen

Bei Tages- und Festgeld bieten die eher journalistisch angelegten Portale Fmh.de und Biallo.de oft einen besseren Marktüberblick als die kommerziellen Rechner.

Tipp fünf: Kreditangebot kritisch hinterfragen

Die Suche nach dem besten Kreditanbieter ist schwieriger als die Suche nach der besten Bank für Tages- und Festgeld. Bei Ratenkrediten übertreffen sich die Geldinstitute gern mit angeblichen Topkonditionen. Tatsächlich handelt es sich oft um Lockangebote, die dann unter Verweis auf die Bonität des Kunden deutlich revidiert werden.

Tipp sechs: Achtung, Papierschwemme

Neben der Kfz-Police bieten die Portale noch sehr viele andere Versicherungsarten an – von der Hundehaftpflicht bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch Vorsicht, nicht in allen Sparten ist es für Kunden sofort möglich, den Preis oder die genauen Bedingungen der Verträge zu erfahren. Interessenten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder einen Altersvorsorgevertrag müssen oft ihre Daten hinterlassen. So bekommen sie wie bei jedem konventionellen Off-Anbieter Papier ins Haus geschickt.

Tipp sieben: Auf Abhängigkeiten achten

Nicht alle Anbieter sind unabhängig. So gehört die selbst ernannte Gesellschaft für Verbraucherinformation Vergleich.de zum Finanzvertrieb Dr. Klein.

Hinweis: stern.de kooperiert mit Vergleichsportalen wie etwa Toptarif.de und Mano-Dienste.

FTD
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.

Von:

Anja Krüger und Heinz-Roger Dohms