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Stiftung Warentest: Diese Türschlösser halten Einbrecher wirklich fern

Wer sein Heim gegen Einbrecher schützen will, braucht ein gutes Türschloss. Stiftung Warentest hat zwölf Modelle mit Bohrern und anderem Werkzeug traktiert. Nicht alle hielten stand.

Ein Tester prüft den Bohrschutz eines Zylinders

Ein Tester prüft den Bohrschutz eines Zylinders

Die meisten Einbrecher kommen durch die Tür. Um diese Schwachstelle zu schützen, braucht es ein gutes Türschloss. Stiftung Warentest hat zwölf gängige Schließzylinder getestet, die zwischen 14 und 91,50 Euro kosten. Die Ergebnisse reichten von "Sehr gut" bis "Mangelhaft", wobei der Preis nicht wirklich Rückschlüsse auf die Qualität zuließ.

Bohren, Ziehen, Picken

Um die Einbruchsicherheit beurteilen zu können, bearbeiteten die Tester die Schlösser mit verschiedenen Einbruchwerkzeugen. Eine gängige Methode ist es beispielsweise, den Zylinder mit einem Bohrer zu zerstören. Ein gutes Schloss sollte dieser brachialen Methode laut Warentest mindestens drei Minuten standhalten, das schafften nicht alle im Test.

Eine andere Methode ist das Ziehen, bei der zunächst eine Schraube ins Schloss gedreht und dann mitsamt Zylinder herausgezogen wird. Ziehschutz bieten längst nicht alle Schlösser. Wenn nicht schon der Türschild einen solchen Schutz bietet, sollte man darauf achten, ein entsprechendes Modell zu kaufen. Mit Fingerspitzengefühl und feinem Werkzeug - dem sogenannten Picking - konnten die Tester nur ein einziges Schloss öffnen.

Guter Schutz auch für wenig Geld

Am besten schnitten ein Schließzylinder von Dom für 77 Euro sowie ein Modell von Kaba für 91,50 Euro ab. Beide bieten erhöhten Bohr- und Ziehschutz. Ebenfalls sehr guten Einbruchschutz, aber für deutlich weniger Geld (30 Euro), bietet das getestete Türschloss von Iseo. Vier Modelle im Test fielen mit "Mangelhaft" durch.

Ein genereller Kritikpunkt der Tester: Welche Art von Schutz ein Türschloss bietet, ist für den Kunden im Laden aufgrund komplizierter Kennzeichnungen oft nur schwer oder überhaupt nicht zu erkennen. Die Angaben auf der Verpackung sind laut Warentest spärlich, verwirrend oder sogar fehlerhaft. Daher sollte man sich beim Fachhändler von einem Experten beraten lassen.

Den ausführlichen Türschlösser-Test finden Sie kostenpflichtig auf www.test.de 

Die beliebtesten Tricks der Einbrecher

bak
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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