HOME

Strichcode: Erfolg mit Strich und Ziffer

Als er 1977 auf einer Gewürzmischung zum ersten Mal in Deutschland erschien, löste er noch Erstaunen aus. Inzwischen liegen seine besten Tage hinter dem Strichcode, denn nach 30 Dienstjahren bedrängen neue Technologien seine Vormachtstellung.

Früher wuselten Verkäufer im Supermarkt durch die Gänge, um in jedem Regal auf jeden Artikel ein Preisschild zu kleben. Das Klicken ihrer Etiketten-Pistolen ist lange verstummt und dem nervtötenden Piepen der Scanner-Kassen gewichen. Heute tragen fast alle Produkte schon ab Werk den "Zebrastreifen". Eine Gewürzmischung der Firma Wichartz aus Wuppertal trug 1977 als erstes Produkt in Deutschland den damals staunend betrachteten Strichcode auf der Verpackung.

Dem ersten elektronisch kassierten Artikel folgte ein weltweiter Siegeszug der schwarz-weißen Muster. Inzwischen ist der europäische Standard zur Weltsprache des Handels geworden. Aber zum 30. Jubiläum am 1. Juli ist der Abgesang auf den Strichcode unüberhörbar. Nach dem Willen der Handelskonzerne soll er in einigen Jahren durch Funk- Etiketten (RFID) ersetzt werden. In Deutschland sind derzeit 98 Prozent der Lebensmittel und 80 Prozent der übrigen Produkte mit dem Strichcode versehen. 130.000 Unternehmen bundesweit und eine Million Firmen weltweit nutzen ihn. Fünf Milliarden Produkte mit dem Streifenmuster werden jeden Tag verkauft. Nur in wenigen afrikanischen Ländern sind Scannerkassen noch unbekannt.

Jahrzehnte bis zur Einführung

Die unterschiedlich dicken schwarzen Striche und die weißen Lücken zwischen diesen Balken symbolisieren Zahlen: die Europäische Artikel-Nummer EAN, die blitzschnell von einem Laser- Scanner optoelektronisch eingelesen werden kann. Die grundlegende Erfindung war bereits 1949 von zwei US-Amerikanern entwickelt worden. Doch bis es zu einem US-Standard kam, vergingen Jahrzehnte. Der meist 13-stellige Strichcode beginnt mit der zwei bis dreistelligen Länderziffer. Die Zahlen 40 bis 43 stehen dabei für Deutschland. Die 440 auch, sie stand früher für DDR-Waren.

Rund 100 Mitarbeiter sind heute in Köln damit beschäftigt, die Nummern für den deutschen Markt zu vergeben. Zuständig ist die GS1 Germany, die zweitstärkste Länderorganisation im weltweiten Netzwerk "Global Standards One". Nach der Länder-Kennzahl folgt die fünf- bis siebenstellige Herstellernummer, danach die Artikelnummer. Mit der letzten Zahl wird geprüft, ob sich kein Fehler in die Zeichenfolge eingeschlichen hat.

Produktion lässt sich besser steuern

Inzwischen sind die Scanner-Kassen nicht nur mit der Lagerverwaltung der Einzelhandelsfilialen vernetzt, sondern auch die Handelshäuser mit den Herstellern: So können die Produzenten den Verkauf ihrer Produkte jederzeit beobachten und die Produktion danach steuern. Bis dahin war es seit 1977 aber noch ein langer Weg. Viele Handelsketten rüsteten erst Ende der 80er Jahre ihre Kassensysteme um. Discounter Aldi verweigerte sich noch weit länger der neuen Technologie. Doch nun scheinen auch die Tage der inzwischen bei Aldi piependen Scanner gezählt. Die Radiofrequenz-Etiketten (RFID-Chips) können mehr. Sie enthalten nicht nur mehr Informationen wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, sie übermitteln sie auch per Funk. Das Produkt muss dafür nicht mehr angefasst, der Einkaufswagen nicht mehr ausgepackt, die Palette nur noch durch ein Funk-Gate geschoben werden. Den Handel lockt ein gewaltiges Einsparpotenzial, besonders beim Kassiervorgang. Doch noch schrecken die Kosten der Funk-Etiketten und technische Probleme vor dem breiten Einsatz ab. Seinen 40. Geburtstag werde der Strichcode noch erleben, glaubt man bei GS1 in Köln. Totgesagte leben länger. Die Scanner werden wohl noch eine ganze Weile piepen.

Frank Christiansen/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(