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Frankfurter Börse

EY: Weltweit wieder mehr Börsengänge - aber nicht in Europa

Weltweit haben in diesem Jahr wieder mehr Unternehmen den Schritt aufs Börsenparkett gewagt als 2024. Wie das Beratungsunternehmen EY am Mittwoch mitteilte, gingen 2025 weltweit 1259 Firmen an die Börse und damit zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Das Volumen der Börsengänge legte deutlich kräftiger zu - um 32 Prozent. In Europa war dieser Aufschwung allerdings nicht zu spüren.
Video: Fahrtziel Börsenparkett

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Die Lkw-Sparte des Daimler-Konzerns biegt ab Richtung Börse. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung stimmten die Aktionäre mit einer Mehrheit von 99,9 Prozent für den Spin-Off von Daimler Truck. Finanzchef Harald Wilhelm zum Zeitplan: "Die Sachkapitalerhöhung bei der Daimler Truck AG wird Anfang Dezember 2021 erfolgen. Die Daimler Verwaltungsgesellschaft für Grundbesitz wird die neuen Daimler-Truck-Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage unmittelbar im Anschluss an das Wirksamwerden der Abspaltung und Ausgliederung in die Daimler Truck Holding einbringen." Daimler-Chef Ola Källenius warb für die Maßnahme, generell und inhaltlich. "Diesen Schritt haben wir intensiv geprüft und vorbereitet. Wir sind überzeugt, er ist sinnvoll. Er schafft Mehrwert für alle Seiten, vor allem auch für Sie, liebe Aktionärinnen und Aktionäre." "Trucks und Pkw sind zwei völlig unterschiedliche Geschäfte. Auch technologisch gibt es wesentliche Unterschiede. Bei Pkw steht die Batterie im Mittelpunkt. Bei Trucks spielt auch die Brennstoffzelle eine wichtige Rolle. Aus all diesen Gründen führen uns verschiedene Wege in die Zukunft." Vom Frühjahr an dürften dann zwei Unternehmen mit dem Stern Teil des deutschen Leitindex Dax sein. Daimler will 65 Prozent der Lkw-Papiere an seine eigenen Aktionäre verteilen, fünf Prozent gehen an den Pensionsfonds des Konzerns. Die Aktionäre erhalten für je zwei Daimler-Aktien einen zusätzlichen Anteilsschein der Daimler Truck Holding AG. Von der Aufspaltung erwartet sich Daimler eine höhere Bewertung an der Börse. Denn Konglomerate, die alles unter einem Dach vereinen, gelten bei Anlegern als schwerfälliger und unflexibler als Unternehmen mit fokussiertem Geschäftsmodell.
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ProSiebenSat.1-Aktien steigen Anleger belohnen langfristiges Raab-Engagement

Auch auf dem Börsenparkett beliebt: Bereits im Dezember hatte Stefan Raab einen neuen fünf-Jahres-Vertrag mit ProSiebenSat1 geschlossen. Details zum Deals wurden nun bekannt. Die Anleger belohnten das langfristige Engagement mit einem deutlichen Plus für die Aktien des TV-Konzerns.