Frankfurter Wertpapierbörse

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Thyssenkrupp-Logo am Sitz des Konzerns in Essen

Thyssenkrupp-Aktionäre stimmen für Abspaltung von Marinegeschäft

Die Aktionäre des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp haben sich mit überwältigender Mehrheit für die Abspaltung des Marinegeschäfts ausgesprochen. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens am Freitag in Essen stimmten 99,96 Prozent der Stimmberechtigten für das Vorhaben, wonach Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) noch in diesem Jahr als eigene Holding an die Frankfurter Börse gehen soll. 
Das Logo von Thyssenkrupp am Standort Duisburg

Aufsichtsrat von Thyssenkrupp stimmt für Abspaltung von Marinegeschäft

Der Aufsichtsrat des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp hat sich für die Abspaltung des Marinegeschäfts ausgesprochen. Das Gremium empfehle den Aktionären, bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 8. August für das Vorhaben zu stimmen, erklärte der Konzern am Freitag. Die Eigenständigkeit solle die Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumschancen Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) stärken.
Continental-Werk in Frankfurt

Geplante Abspaltung: Continental benennt schwächelnde Zulieferersparte um

Continental will seine in Zukunft voraussichtlich eigenständige Auto-Zulieferersparte umbenennen. Das neue Unternehmen soll Aumovio heißen, erklärte Continental am Mittwoch anlässlich der Automesse "Auto Shanghai" in China. "Als eigenständiges Unternehmen gewinnen wir deutlich mehr Gestaltungskraft und Geschwindigkeit", erklärte der Chef der Sparte, Philipp von Hirschheydt.
Donald Trump

Europäische Börsen im Aufwind nach konzilianteren Tönen aus dem Weißen Haus

Die europäischen Börsen sind am Mittwochmorgen mit Gewinnen gestartet, nachdem US-Präsident Donald Trump sowohl im Handelsstreit mit China als auch gegenüber dem US-Zentralbankchef konziliante Töne angeschlagen hatte. Bei Handelsbeginn legten die Kurse an der Frankfurter Börse im Schnitt um 2,39 Prozent zu, Paris öffnete 1,47 Prozent im Plus, London 1,2 Prozent und Mailand 1,1 Prozent. Trump hatte niedrigere Zollsätze für China in Aussicht gestellt und versichert, dass er Zentralbankchef Jerome Powell nicht entlassen werde.
Video: Söldner-Aufstand in Russland macht Europas Anleger nervös

Video Söldner-Aufstand in Russland macht Europas Anleger nervös

STORY: Sorgen um die geopolitische Stabilität nach dem Söldner-Aufstand in Russland verunsichern die Anleger an den europäischen Aktienmärkten. Der deutsche Leitindex Dax baute am Montag seine anfänglichen Gewinne wieder ab und notierte am Morgen ein halbes Prozent tiefer. Ebenso der EuroStoxx50. Tim Oechsner, Händler, Steubing Wertpapierhandelsbank: "Grundsätzlich starten wir auch etwas schwächer in die Woche, minus 0,5 Prozent, auf 15750 circa. Nach der doch sehr schwachen Vorwoche sucht der DAX weiter seine Richtung und weiter seine Stabilität und eröffnet heute morgen leicht schwächer." Auch der überraschend deutliche Rückgang des Ifo-Index sorgte für lange Gesichter. Das Ifo-Geschäftsklima sank im Juni das zweite Mal in Folge. Bei den Einzelwerten verloren Siemens Energy gut drei Prozent und weitete damit die Kursverluste vom Freitag aus. Für den Konzern entwickelt sich die Windturbinen-Tochter Siemens Gamesa zum Fass ohne Boden. Die Probleme bei den bereits installierten Windkraftanlagen an Land sind größer als erwartet, zudem gelingt der Ausbau der Fertigung von neuen Offshore-Anlagen nicht wie erhofft.