Frankfurter Wertpapierbörse

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Thyssenkrupp-Logo am Sitz des Konzerns in Essen

Thyssenkrupp-Aktionäre stimmen für Abspaltung von Marinegeschäft

Die Aktionäre des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp haben sich mit überwältigender Mehrheit für die Abspaltung des Marinegeschäfts ausgesprochen. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens am Freitag in Essen stimmten 99,96 Prozent der Stimmberechtigten für das Vorhaben, wonach Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) noch in diesem Jahr als eigene Holding an die Frankfurter Börse gehen soll. 
Das Logo von Thyssenkrupp am Standort Duisburg

Aufsichtsrat von Thyssenkrupp stimmt für Abspaltung von Marinegeschäft

Der Aufsichtsrat des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp hat sich für die Abspaltung des Marinegeschäfts ausgesprochen. Das Gremium empfehle den Aktionären, bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 8. August für das Vorhaben zu stimmen, erklärte der Konzern am Freitag. Die Eigenständigkeit solle die Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumschancen Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) stärken.
Video: Söldner-Aufstand in Russland macht Europas Anleger nervös

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STORY: Sorgen um die geopolitische Stabilität nach dem Söldner-Aufstand in Russland verunsichern die Anleger an den europäischen Aktienmärkten. Der deutsche Leitindex Dax baute am Montag seine anfänglichen Gewinne wieder ab und notierte am Morgen ein halbes Prozent tiefer. Ebenso der EuroStoxx50. Tim Oechsner, Händler, Steubing Wertpapierhandelsbank: "Grundsätzlich starten wir auch etwas schwächer in die Woche, minus 0,5 Prozent, auf 15750 circa. Nach der doch sehr schwachen Vorwoche sucht der DAX weiter seine Richtung und weiter seine Stabilität und eröffnet heute morgen leicht schwächer." Auch der überraschend deutliche Rückgang des Ifo-Index sorgte für lange Gesichter. Das Ifo-Geschäftsklima sank im Juni das zweite Mal in Folge. Bei den Einzelwerten verloren Siemens Energy gut drei Prozent und weitete damit die Kursverluste vom Freitag aus. Für den Konzern entwickelt sich die Windturbinen-Tochter Siemens Gamesa zum Fass ohne Boden. Die Probleme bei den bereits installierten Windkraftanlagen an Land sind größer als erwartet, zudem gelingt der Ausbau der Fertigung von neuen Offshore-Anlagen nicht wie erhofft.
Video: Förderkürzung der Opec+ bremst Dax-Wochenstart

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STORY: Der Dax ist verhalten in die neue Woche gestartet. Zur Eröffnung am Montag notierte der deutsche Leitindex kaum verändert mit 15.625 Punkten. Marc Richter, Analyst der Baader Bank: "Die Anleger sind aktuell zurückhaltend. Das sieht man auch ganz klar an den Orderströmen. Es liegt einfach daran, dass die Gemengelage weltweit einfach immer noch zu undurchsichtig ist. Also, wir haben aufgrund der Bankenkrise im Moment verschreckte Anleger teilweise. Viele stehen an der Seitenlinie und warten auf den richtigen Einstiegs-Zeitpunkt. Wir sind natürlich auch dieses Jahr relativ gut gelaufen, das muss man auch sagen. Die Luft nach oben wird auch etwas dünner." - SCHNITT - "Also nach fünf positiven Handelstagen letzte Woche gilt es jetzt erst mal Gewinne mitzunehmen. Wir müssen jetzt erst mal die Inflationsraten von letzter Woche verarbeiten und das, was die OPEC, bzw. OPEC+ über das Wochenende mit den Ölpreisen bzw. mit den Ölfördermengen beschlossen hat." Saudi-Arabien und andere Mitgliedsländer des Ölverbundes hatten überraschend vereinbart, die Ölproduktion freiwillig zu drosseln. Das saudi-arabische Energieministerium teilte am Sonntag mit, dadurch solle der Markt stabilisiert werden. Analysten zufolge könnte sich der Ölpreis dadurch um bis zu zehn Dollar pro Barrel erhöhen. Während die Nachricht über die geplante Förderkürzung europäischen Energiewerten Auftrieb gab, gerieten Airline-Aktien unter Druck. Hier machte sich die Furcht vor teurerem Kerosin bemerkbar.