Protestaufruf

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Eine Anhängerin von Donald Trump

Ex-US-Präsident Trump ruft zu Protesten wegen angeblicher Verhaftung auf – seine Anhänger sind gespalten

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STORY: "Protestiert, holt unsere Nation zurück", so lautete ein Aufruf von Donald Trump am Wochenende. Auf seinem Netzwerk Truth Social schrieb der Ex-US-Präsident, er rechne mit seiner Verhaftung am Dienstag, durchgestochene Informationen der Staatsanwaltschaft von Manhattan wiesen darauf hin, so Trump. Gemischte Reaktionen bei Trump-Anhängern in der US-Hauptstadt Washington und in Florida. "Er sollte vorsichtig sein, wenn er den Begriff 'Protest' verwendet. Wir brauchen nicht noch eine Kapitol-Attacke. Auch wenn ich ihn unterstütze, denke ich, man sollte das mit Bedacht verwenden, denn es könnte Chaos auslösen." "Ich glaube nicht, dass jemand seinen Anhängern sagen oder sie auffordern sollte, zu randalieren oder irgendetwas zu tun. Es verursacht nur mehr Chaos. Wenn alle so handeln würden, gäbe es jeden Tag Unruhen." "Jeden Tag versuchen sie, diesen Mann zu zerpflücken. Und was haben sie bis jetzt herausgefunden? Nichts. Sie werden einfach weitermachen. Alles, was sie wollen, ist, diesen Mann zu stürzen, der das nicht verdient hat. Das Einzige, was ihn interessiert, sind wir, die Menschen." "Also, das ist jetzt einfach mehr als lächerlich. Ich meine, man kann ihn immer weiter verfolgen, und das Ergebnis wäre immer das gleiche. Es wird nur noch mehr dazu Leute bringen, ihn zu stützen. Wir werden ihn weiter unterstützen, er wird kandidieren und er wird gewinnen." Trump wäre der erste Ex-Präsident, der wegen eines Verbrechens angeklagt wird. Es geht um mutmaßliche Schweigegeldzahlungen an die Porno-Darstellerin Stormy Daniels, mit der Trump eine Affäre gehabt haben soll, was Trump bestreitet. 2016 soll sein damaliger Anwalt Michael Cohen Daniels 130.000 Dollar gezahlt haben, um Schaden von der damaligen Präsidentschaftskampagne Trumps abzuwenden. Das könnte gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen haben.
Video: Dänen protestieren gegen geplante Feiertags-Streichung

Video Dänen protestieren gegen geplante Feiertags-Streichung

STORY: Rettet den Großen Bettag - diese Demonstranten in Kopenhagen protestieren gegen Pläne der dänischen Regierung, einen christlichen Feiertag zu streichen. Seit mehr als 300 Jahren gilt am vierten Freitag nach Ostern in Dänemark eine Arbeitsruhe. Wegen gestiegener Militärausgaben will die erst im November gewählte Regierung den Buß- und Bettag jedoch abschaffen. Die zusätzlichen Steuereinnahmen sollen helfen, den Verteidigungsetat bis 2030 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes anzuheben. Diesen Plan werde man nicht so einfach hinnehmen, sagen Demonstranten. "Es ist ein wirklich wichtiger Tag für uns, um freizuhaben: Nicht so sehr, weil wir viele Christen sind, es ist im Grunde kein spirituelles Ding. Aber wir Sozialarbeiter sind wirklich gestresst. Wir haben eine Menge Arbeit und die Regierung hat das überhaupt nicht mit uns ausgehandelt." "Wir arbeiten immer länger auf dem dänischen Arbeitsmarkt. Und sie haben ja auch die gleiche Sache, dass wir bis zu einem höheren Alter arbeiten sollten. Wir sollten bis 70 arbeiten, und jedes Jahr wird es mehr. Wir denken, dass es eine sehr schlechte Idee ist, jedes Jahr länger und mehr zu arbeiten. Denn wenn man es zusammenrechnet, dann müssen wir zwei Monate in einem vollen Arbeitsleben extra arbeiten." Laut OECD-Daten werden in Dänemark weniger Arbeitsstunden geleistet als im Durchschnitt der EU-Länder. Oppositionspolitiker, Gewerkschaften und mehrere Wirtschaftswissenschaftler stellen die Wirksamkeit des Plans dennoch infrage. Auf Dauer könnten Beschäftigte andere Möglichkeiten finden, ihre Arbeitszeit anzupassen, so ihre Argumentation. In Dänemark werden Löhne und Arbeitszeiten in erster Linie durch Tarifverträge zwischen Arbeitnehmern- und Arbeitgebern geregelt, ohne dass der Staat eingreift. Die Regierung, die im Parlament nur eine dünne Mehrheit hält, hat dennoch angekündigt, die Reform gegen alle Widerstände durchzusetzen.