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Zeitungsbericht: Steuerquellen sprudeln stärker als gedacht

Die Steuerschätzer lagen mit ihrer Prognose offenbar ziemlich daneben: Statt zwölf Milliarden Euro geringer dürften die Einnahmen der öffentlichen Kassen im ersten Halbjahr deutlich positiver ausfallen - vor allem im Juni hat es einem Zeitungsbericht zufolge ein kräftiges Plus gegeben.

Die öffentlichen Kassen nehmen offenbar mehr Geld ein als vorhergesagt. Die Entwicklung des Steueraufkommens liege zurzeit über den Erwartungen des Arbeitskreises Steuerschätzung, berichtet die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf Regierungskreise und den Halbjahresbericht des Finanzministeriums. Dieser soll heute vorgelegt werden. In der Steuerschätzung sei von einem Ausfall von zwölf Milliarden Euro ausgegangen worden. Tatsächlich seien die aktuellen Einnahmen aber gerade dabei, die Null-Linie nach oben zu überschreiten.

Inzwischen befinde sich der Fiskus sogar wieder auf Wachstumskurs bei den Einnahmen, berichtet die Zeitung. So habe er im Juni 48,5 Milliarden Euro kassiert - 2,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Für den Zeitraum Januar bis Juni hätten die Finanz-Statistiker noch ein leichtes Minus von 0,9 Prozent verzeichnet. Dies sei ein deutlich schwächerer Rückgang, als er bei der Aufstellung der Haushalte zugrunde gelegt worden sei. Für das Gesamtjahr hätten die Steuerschätzer ein Minus von 2,6 Prozent errechnet.

Reuters / Reuters