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Rauchen: Raucher bei Brand nicht immer haftbar

Wer morgens im Bett raucht und dadurch einen Brand auslöst, muss nicht zwangsläufig für entstehende Schäden haften.

Wer morgens im Bett raucht und dadurch einen Brand auslöst, muss nicht zwangsläufig für entstehende Schäden haften. Das teilt der Anwalt-Suchservice in Köln unter Hinweis auf ein Urteil des Landgerichtes Düsseldorf mit (Az.: 24 U 77/98).

Im verhandelten Fall hatte ein Raucher morgens unbemerkt etwas Glut seiner Zigarette auf die Bettdecke fallen lassen. Das Feuer brach erst später aus, nachdem er das Haus bereits verlassen hatte. Das Landgericht Düsseldorf sah darin - anders als bei Feuern, die durch eine »Einschlafzigarette« verursacht werden - allerdings kein fahrlässiges Verhalten. Wer morgens im Bett rauche, verletze nicht unbedingt seine Sorgfaltspflicht, so die Richter. Auch das Oberlandesgericht Köln habe in einem solchen Fall zu Gunsten des Rauchers entschieden (Az.: 9 U 117/99), so der Anwalt-Suchservice.

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